Moskau glaubt den Tränen nicht (1980)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Vladimir Menshov |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 142 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1980-02-11 |
| Budget | 900.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1958 verschlägt es drei junge Frauen aus der Provinz nach Moskau: Katja, Ludmila und Antonina. Sie finden zueinander, arbeiten gemeinsam in einer Fabrik und teilen sich ein Zimmer im Wohnheim. So verschieden ihre Vorstellungen vom Leben sind, so sehr eint sie der Wunsch nach Glück. Katja, die mit einer angeblich berühmten Verwandtschaft prahlt und von einer Hochschulkarriere träumt, scheitert an der Aufnahmeprüfung. Eine Beziehung zu dem Kameramann Rachkow, aus der eine Schwangerschaft hervorgeht, endet damit, dass er sie verlässt. Diese Erfahrung lässt Katja mit Männern abschließen und stattdessen beruflich aufsteigen, bis sie eine Fabrik leitet. Ludmila und die blonde Tonia scheinen dagegen von Anfang an das passende Glück gefunden zu haben: Tonia bindet sich an einen zuverlässigen Moskauer, Ludmila an den Sportler Gurin. Doch der erste Eindruck täuscht.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1980 unter der Regie von Vladimir Menshov. Zu sehen sind Vera Alentova, Alexei Batalov, Irina Muravyova und Alexander Fatyushin.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Liebesfilm erlaubt es, das Schicksal der drei Frauen über Jahre hinweg zu verfolgen, ohne sich auf einen einzigen Ton festzulegen: Enttäuschungen wie Katjas gescheiterte Prüfung oder die Schwangerschaft ohne Partner stehen neben komödiantischen und romantischen Momenten. Die Anlage als Ensemblegeschichte mit drei gleichwertigen Hauptfiguren erlaubt es, unterschiedliche Lebensentwürfe – Karriere, Ehe, vermeintliches Glück – gegeneinanderzustellen, ohne von vornherein zu werten, welcher Weg der richtige ist. Der Hinweis, dass der Schein bei Ludmila und Tonia trügt, deutet an, dass auch die scheinbar sicheren Biografien noch Wendungen bereithalten.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an Stimmen zählt der Film zu den besser bewerteten Vertretern seines Genremixes. Seit der Entstehung 1980 sind mittlerweile 45 Jahre vergangen, was den Film als Beispiel eines Liebes- und Gesellschaftsdramas aus einer vergangenen Zeit erscheinen lässt, dessen Erzählweise – die Verschränkung mehrerer Frauenschicksale über Jahre – im Genre nicht selbstverständlich ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Vera Alentova als Katerina
- Aleksey Batalov als Gosha
- Irina Muravyova als Lyudmila
- Aleksandr Fatyushin als Gurin
- Raisa Ryazanova als Antonina
- Boris Smorchkov als Nikolay
- Yuri Vasilyev als Rachkov
- Natalya Vavilova als Aleksandra
- Oleg Tabakov als Volodya
- Yevgeniya Khanayeva als Rachkov's mother
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Verfügbarkeit
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