Morning Glory (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Michell |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-11-10 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 40.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 60.040.976 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (1.671 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Becky Fuller ist Fernsehproduzentin und verliert ihre Stelle in New Jersey.
Sie findet eine neue bei „Daybreak", der Morgensendung des Senders IBS — Platz vier in der Zuschauergunst. Um die Sendung zu retten, verpflichtet sie den angesehenen Nachrichtenjournalisten Mike Pomeroy als Co-Moderator. Der hält von Unterhaltung nichts, sie von Ernsthaftigkeit ohne Quote wenig.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Roger Michell, das Drehbuch schrieb Aline Brosh McKenna.
Rachel McAdams spielt Becky Fuller, Harrison Ford den Mike Pomeroy, Diane Keaton die Colleen Peck, Jeff Goldblum den Jerry Barnes, Ty Burrell den Paul McVee und Patrick Wilson den Adam Bennett.
Produziert wurde der Film von J. J. Abrams und Bryan Burk für Bad Robot Productions; den Vertrieb übernahm Paramount Pictures. Die Kamera führte Alwin Kuchler, die Musik stammt von David Arnold; den Titelsong „Strip Me" singt Natasha Bedingfield.
Der Film dauert 108 Minuten, das Budget betrug 40 Millionen Dollar. Der US-Start war am 10. November 2010, der deutschsprachige am 13. Januar 2011.
Hinter den Kulissen
Der Konflikt ist der eigentliche Gegenstand. Zwei Auffassungen vom Fernsehen stehen sich gegenüber — Quote gegen Anspruch —, und der Film lässt beide Seiten ihre Argumente vortragen, ohne eine davon zu widerlegen.
Die Auflösung ist dabei aufschlussreich. Es ist ein investigativer Beitrag Pomeroys, der die Sendung rettet; der ernsthafte Journalismus gewinnt also, allerdings als Quotenerfolg.
Bemerkenswert ist die Entscheidung der Hauptfigur am Schluss. Becky bekommt ein Angebot von einer größeren Sendung und lehnt ab. Der Aufstieg, auf den die Handlung hinauszulaufen scheint, findet nicht statt.
Einordnung & Wirkung
Rotten Tomatoes zählte 103 positive gegenüber 81 negativen Rezensionen. Die IMDb-Bewertung liegt bei 6,5 von 10.
Cinema lobte Tempo und Darsteller. Critic.de kritisierte dagegen das völlig fehlende Problembewusstsein hinsichtlich der Rolle der Medien.
Dieser Einwand trifft eine Schwachstelle, die in der Anlage liegt. Ein Film, der die Auseinandersetzung zwischen Unterhaltung und Journalismus als Komödie führt und sie über eine Quotensteigerung löst, entscheidet sie damit — ohne die Frage gestellt zu haben, die dahintersteht.
Bei 40 Millionen Dollar Budget und einer Besetzung mit Harrison Ford und Diane Keaton neben Rachel McAdams war der Film als breite Unterhaltung angelegt. Die knappe Mehrheit positiver Rezensionen beschreibt genau das: solide gemacht, aber ohne Zugriff auf sein Thema.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rachel McAdams als Becky Fuller
- Harrison Ford als Mike Pomeroy
- Diane Keaton als Colleen Peck
- Patrick Wilson als Adam Bennett
- Jeff Goldblum als Jerry Barnes
- John Pankow als Lenny Bergman
- Matt Malloy als Ernie Appleby
- J. Elaine Marcos als Lisa Bartlett
- Ty Burrell als Paul McVee
- David Fonteno als Oscar
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Verfügbarkeit
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