Mord auf La Gomera (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andrés M. Koppel |
|---|---|
| Genre | Thriller, Krimi, Mystery |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (104 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Auf der Insel La Gomera liegt ein Fall zwei Jahre zurück, der nie wirklich abgeschlossen wurde: Ein junger Mann wurde mit durchschnittener Kehle aufgefunden, ein lokaler Politiker geriet als Hauptverdächtiger unter Verdacht, wurde am Ende jedoch freigesprochen. Als neue Hinweise auftauchen, werden Sergeant Rubén Bevilacqua und Corporal Virginia Chamorro von der Guardia Civil auf die Insel geschickt, um den Fall neu aufzurollen. Was als Routineermittlung beginnt, entwickelt sich zu einer verworrenen Geschichte aus verbotenen Liebschaften und Korruption, in der sich private und berufliche Motive der beiden Ermittler zunehmend vermischen. Je tiefer sie in die Verhältnisse der Inselgemeinschaft eindringen, desto mehr wird deutlich, dass alte Wunden und neue Interessen ineinandergreifen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2017 unter der Regie von Andrés M. Koppel. In den Hauptrollen sind Quim Gutiérrez und Verónica Echegui als ermittelndes Duo zu sehen, an ihrer Seite Aura Garrido und Roberto Álamo. Freigegeben ist der Titel ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Thriller, Krimi und Mystery deutet darauf hin, dass es weniger um klassische Polizeiarbeit im engeren Sinn geht als um eine Atmosphäre des Unausgesprochenen: ein Insel-Setting, das Nähe und Abhängigkeit unter den Bewohnern erzeugt, ein Jahre zurückliegendes Verbrechen, dessen Auflösung von Anfang an in Frage gestellt wird, und ein Ermittlerpaar, dessen persönliche Verbindung die professionelle Distanz erschwert. Dass der ursprüngliche Verdächtige ein Politiker war und am Ende freigesprochen wurde, verweist zusätzlich auf ein Motiv von Macht und Einfluss, das die Wahrheitsfindung von Beginn an verzerrt hat. Die Mystery-Note legt nahe, dass die Auflösung nicht allein auf klassischer Indizienarbeit beruht, sondern auf dem allmählichen Freilegen verdeckter Beziehungen innerhalb der Inselgemeinschaft.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,6 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Resonanz ablesen lässt. Acht Jahre nach der Entstehung ist der Film Teil eines spanischen Krimi- und Thrillerkinos, das auf regionale Schauplätze und langsam aufgerollte Altfälle setzt, statt auf große Actionmomente. Für das Genre bleibt er damit ein Beispiel für die Verbindung von Ermittlungsplot und persönlicher Verstrickung der Hauptfiguren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Quim Gutiérrez als Vila
- Verónica Echegui als Anglada
- Aura Garrido als Chamorro
- Roberto Álamo als Nava
- Marian Álvarez als Carmen
- Sanny van Heteren als Margarethe
- Adrian Galvan als Yerai
- Lucas Mastrogiuseppe als Iván
- Alba Tonini als Desireé
- Cristóbal Pinto als Siso
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Verfügbarkeit
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