Moonage Daydream (2022)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brett Morgen |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 135 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2022-09-15 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 10.680.627 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film taucht in das Archiv eines Künstlers ein, der sein Publikum immer wieder mit neuen Klängen und Erscheinungsbildern überrascht hat. Zeichnungen, Aufnahmen, Filmmaterial und Tagebücher, die lange unzugänglich waren, werden zu einem Bilder- und Klangstrom verwoben. Statt eine Lebensgeschichte chronologisch nachzuerzählen, entsteht ein Erlebnis, das sich der klassischen Erzählform bewusst verweigert und stattdessen die wechselnden Stile und Masken seines Protagonisten nebeneinanderstellt, ohne sie in eine feste Ordnung zu zwingen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Brett Morgen, der Film kam 2022 in die Kinos und ist ab 12 Jahren freigegeben. Im Zentrum steht David Bowie, daneben treten Lou Reed, Tina Turner und Russell Harty in Auftritten aus dem verwendeten Archivmaterial auf. Als Dokumentarfilm mit musikalischem Schwerpunkt bewegt sich das Werk zwischen beiden Genres, ohne sich vollständig in eine der beiden Kategorien einzuordnen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Dokumentarfilm und Musikfilm deutet bereits an, dass hier weniger Fakten aneinandergereiht als vielmehr eine klangliche und visuelle Erfahrung geschaffen werden soll. Dass Persönlichkeiten wie Lou Reed und Tina Turner neben Bowie auftauchen, verweist auf ein Umfeld, das sich über verschiedene musikalische Welten erstreckt, während der Auftritt von Russell Harty, einem Fernsehmoderator, auf mediale Begegnungen jenseits der Musik hindeutet. Die Anlage des Films als Materialcollage statt als geradlinige Biografie erklärt, warum konventionelle Erzählmuster hier bewusst vermieden werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einem Publikum im niedrigen dreistelligen Bereich zeichnet sich ein positives, aber noch überschaubares Meinungsbild ab. Seit dem Erscheinen sind drei Jahre vergangen, der Film bleibt damit ein vergleichsweise junger Beitrag innerhalb des Musikdokumentarfilms. Innerhalb dieses Genres positioniert er sich durch seinen assoziativen Aufbau eher als Gegenentwurf zu klassischen, chronologisch erzählten Porträts und setzt stattdessen auf ein sinnliches, collagenhaftes Erleben des gezeigten Materials.
Bilder








Besetzung & Stab
- David Bowie als Self (archive footage)
- Lou Reed als Self (archive footage)
- Tina Turner als Self (archive footage)
- Russell Harty als Self (archive footage)
- Dick Cavett als Self (archive footage)
- Mick Ronson als Self (archive footage)
- Trevor Bolder als Self (archive footage)
- Mick Woodmansey als Self (archive footage)
- Ken Fordham als Self (archive footage)
- Brian Wilshaw als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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