Cobain: Montage of Heck (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brett Morgen |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Musik |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-03-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (763 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In Aberdeen im Bundesstaat Washington wächst ein fröhliches Kind auf, das die Menschen mühelos für sich einnimmt. Früh zeigt sich bei dem kleinen Kurt ein enormes kreatives Potenzial: Er malt, er musiziert, er schreibt. Von diesen Anfängen führt die Erzählung bis zum Erfolg als Frontmann von Nirvana und weiter hinein in Absturz, Selbstzweifel, Drogen, Depression und ein frühes Ende. Beide Bewegungen laufen hier als eine einzige Linie, nicht als Aufstieg und Fall in zwei sauber getrennten Hälften.
Entstehungsgeschichte
Brett Morgen legte diesen Dokumentarfilm 2015 vor, die erste von der Familie autorisierte Dokumentation über den Sänger. Zusammengesetzt ist er aus erstmals zur Veröffentlichung freigegebenen Kinderbildern, aus bislang unbekanntem Archivmaterial und aus Gesprächen mit den Eltern, Verwandten, Freunden und späteren musikalischen Weggefährten. Auch die Witwe Courtney Love kommt darin zu Wort. Zu sehen und zu hören sind so Kurt Cobain selbst, Courtney Love, Krist Novoselic und Dave Grohl. Für Zuschauer ab 12 ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Dokumentarfilm und Musik legt fest, woran sich die Arbeit abarbeitet: Sie will nicht nur ein Leben nachzeichnen, sondern eine künstlerische Praxis sichtbar machen. Das Porträt pendelt dabei zwischen zwei Polen, dem Musiker und Rockstar in Seattle auf der einen, Lebensstil, Drogenmissbrauch und Drogensucht auf der anderen Seite. Dass private Bilder, Aufzeichnungen und Archivfunde die Hauptquelle bilden, verschiebt die Perspektive: Die Deutung kommt weniger von außen als aus dem hinterlassenen Material selbst. Bei einem Menschen, der sich den Medien selten öffnete, ist das eine naheliegende, aber voraussetzungsreiche Entscheidung, denn sie überträgt dem Publikum einen Teil der Deutungsarbeit.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,6 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung klar im oberen Bereich, gestützt allerdings auf eine noch überschaubare Bewertungsbasis: Die Zustimmung ist eindeutig, das Fundament schmal. Elf Jahre nach dem Erscheinen steht ein Musikporträt da, das sein Thema eher umkreist, als es zu erklären. Wer eine geordnete Biografie erwartet, bekommt eine Materialsammlung; wer sich auf deren Sprunghaftigkeit einlässt, bekommt Nähe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kurt Cobain als Self (archive footage)
- Courtney Love als Self
- Krist Novoselic als Self
- Dave Grohl als Self (archive footage)
- Frances Bean Cobain als Self (archive footage)
- Pat Smear als Self (archive footage)
- Dale Crover als Self (archive footage)
- Buzz Osborne als Self (archive footage)
- Eric Erlandson als Self (archive footage)
- Jennifer Finch als Self (archive footage)
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Verfügbarkeit
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