Montags in der Sonne (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fernando León de Aranoa |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-09-27 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 146.402 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,3 (256 Stimmen) |
Worum es geht
Nach der Schließung ihrer Werft in Nordspanien haben Santa, José, Lino, Amador, Sergei und Reina ihre Arbeit verloren, nicht aber den Kontakt zueinander. Man trifft sich vor allem in der Bar von Rico, einem früheren Kollegen, der es zu etwas mehr Sicherheit gebracht hat. Santa gibt sich nach außen am selbstbewusstesten und übernimmt inoffiziell die Rolle des Anführers der Gruppe, obwohl gegen ihn noch ein Gerichtsverfahren läuft, weil er bei einer Protestaktion gegen die Werftschließung eine Lampe zertrümmert hat. José wiederum plagt sich mit der Kränkung, dass seine Frau Ana Arbeit hat, während er selbst ohne dasteht. Aus diesen Konstellationen entsteht ein Alltag aus Warten, Reden und kleinen Reibereien, der die Geschichte trägt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2002 unter der Regie von Fernando León de Aranoa. In den Hauptrollen sind Javier Bardem, Luis Tosar, José Ángel Egido und Nieve de Medina zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet an, wie hier erzählt wird: Die Situation der Werftarbeiter ist ernst, ihre Perspektivlosigkeit real, doch die Geschichte begegnet ihr über Dialoge und Alltagsszenen, die auch Komik zulassen. Dass die Handlung sich um einen festen Kreis von Figuren und einen wiederkehrenden Ort, die Bar, organisiert, verweist auf ein Ensemblestück, in dem einzelne Schicksale nebeneinanderstehen, ohne dass eine Figur allein im Zentrum steht. Der schwebende Gerichtsprozess gegen Santa und der stille Konflikt zwischen José und Ana zeigen, wie sich der Verlust der Arbeit in unterschiedliche private Spannungen übersetzt, statt als abstraktes Thema behandelt zu werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,3 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber nicht übermäßig breites Echo ab. Seit der Entstehung 2002 sind mehr als zwanzig Jahre vergangen, was den Film als Blick auf eine bestimmte Zeit sozialer Umbrüche in Spanien lesbar macht. Innerhalb der Schnittmenge aus Drama und Komödie steht er für einen Ansatz, gesellschaftliche Themen über Figuren und ihren Alltag statt über große Gesten zu verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Javier Bardem als Santa
- Luis Tosar als Jose
- José Ángel Egido als Lino
- Nieve de Medina als Ana
- Enrique Villén als Reina
- Celso Bugallo als Amador
- Laura Domínguez als Ángela
- Aida Folch als Nata
- Serge Riaboukine als Serguei
- Pepo Oliva als Samuel
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Verfügbarkeit
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