Monsieur Claude 2 (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe de Chauveron |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 18.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.761.988 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (1.328 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Monsieur Claude hat sich vorgenommen, allen Heimatländern seiner bunten Schwiegerschar einen Besuch abzustatten. Am Ende dieser Reise steht für die Verneuils die Erkenntnis, dass es in der französischen Provinz doch am schönsten ist. Claude und Marie richten sich also auf ein gemütliches Großeltern-Dasein ein, und wieder einmal haben sie die Rechnung ohne ihre Töchter gemacht. Denn die eröffnen ihnen, dass mit diesen Ehemännern im konservativen Frankreich auf keinen grünen Zweig zu kommen sei und man das Glück deshalb mit Kind und Kegel im Ausland suchen werde. Die Gesichter der Großbürger werden daraufhin sehr lang.
Entstehungsgeschichte
Philippe de Chauveron inszenierte die Komödie, die 2019 herauskam. Christian Clavier und Chantal Lauby stehen für das Elternpaar, Ary Abittan und Medi Sadoun gehören zur angeheirateten Verwandtschaft. Altersbeschränkungen gibt es keine, der Film ist ohne Einschränkung freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zur reinen Komödie ist hier Programm, denn der Stoff verhandelt handfeste Themen, ohne das Register zu wechseln. Herkunft, Religion, Vorurteile und der Umgang bürgerlicher Milieus mit dem Fremden erscheinen als Anlass für Situationskomik, nicht als Gegenstand einer Auseinandersetzung. Die Anlage arbeitet mit einer schlichten, wirkungsvollen Umkehrung: Nicht die Schwiegersöhne müssen sich einfügen, sondern die Eltern sollen den Verlust ihrer Kinder an die weite Welt verkraften. Dass die Freigabe ohne Altersgrenze erteilt wurde, zeigt, wie zugänglich der Ton bleibt, auch wenn die zugrunde liegenden Fragen es nicht sind.
Einordnung & Wirkung
5,9 von 10 bei mehreren tausend Stimmen bedeuten einen Wert knapp unter der Mitte der Skala. Das ist für Publikumskomödien mit stark national geprägtem Humor kein ungewöhnliches Ergebnis, weil vieles davon jenseits der Sprachgrenze an Schärfe verliert. Sieben Jahre nach dem Erscheinungsjahr bleibt der Film ein Beispiel für die französische Gesellschaftskomödie, die ihre Konflikte im Familienkreis austrägt und dort auch belässt. Die Anlage als reine Komödie ohne beigemischtes Genre erklärt dabei einen Teil der Bewertung: Wer den Ton nicht teilt, findet keinen zweiten Zugang.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Clavier als Claude Verneuil
- Chantal Lauby als Marie Verneuil
- Ary Abittan als David Benichou
- Medi Sadoun als Rachid Benassem
- Frédéric Chau als Chao Ling
- Noom Diawara als Charles Koffi
- Frédérique Bel als Isabelle Verneuil
- Julia Piaton als Odile Verneuil
- Émilie Caen als Ségolène Verneuil
- Élodie Fontan als Laure Verneuil
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Verfügbarkeit
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