Hereinspaziert! (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe de Chauveron |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 92 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-04-05 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (494 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Jean-Etienne Fougerole ist eine feste Größe im französischen Literatur- und Medienbetrieb. Der Schriftsteller versteht sich als Intellektueller, ist mit einer reichen Erbin verheiratet und lebt in einer Welt, die mit dem Alltag der meisten Menschen wenig zu tun hat. In einer Fernsehdebatte stellt er seinen neuen Roman „Willkommen in meinem Haus“ vor und fordert die Reichen und Wohlhabenden auf, Bedürftige bei sich aufzunehmen.
Sein Gegenüber in der Sendung nimmt ihn beim Wort und fordert ihn heraus, selbst zu tun, was er seinen Lesern empfiehlt. Sichtlich in Verlegenheit gebracht, nimmt Fougerole die Herausforderung an, um nicht das Gesicht zu verlieren. Noch am selben Abend klopft es an der Tür seines prächtigen Anwesens in Marnes-la-Coquette. Von diesem Moment an werden die Überzeugungen der Familie Fougerole auf eine harte Probe gestellt.
Entstehungsgeschichte
Philippe de Chauveron hat die Komödie inszeniert, die 2017 herauskam. Christian Clavier spielt den Schriftsteller Fougerole, an seiner Seite stehen Ary Abittan, Elsa Zylberstein und Cyril Lecomte. Die Freigabe ab 6 Jahren ordnet den Film als Unterhaltung für ein breites Publikum ein, bei der der Konflikt komisch und nicht bedrohlich ausgetragen wird.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie angelegt, bezieht der Film seinen Witz aus dem Abstand zwischen Reden und Handeln. Fougerole predigt Großzügigkeit, solange sie ihn nichts kostet; die Handlung zwingt ihn, sie im eigenen Haus zu praktizieren. Das Muster ist das der Prüfung: Eine öffentlich vertretene Haltung wird durch eine konkrete Situation getestet, und die Figur muss zeigen, was ihre Worte wert sind. Die Wahl des Milieus, ein reicher Intellektueller mit einer Erbin als Ehefrau in einem prächtigen Anwesen, verstärkt die Fallhöhe. Dass die Geschichte mit einem Klopfen an der Tür beginnt, deutet an, dass der Konflikt nicht abstrakt bleibt, sondern in die Familie hineingetragen wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,2 von 10 bewertet das Publikum den Film unterdurchschnittlich; die Bewertungsbasis liegt bei einigen hundert Stimmen und ist damit nicht sehr breit. Neun Jahre nach 2017 gehört er zu den französischen Gesellschaftskomödien, die ein gesellschaftliches Thema, hier die Aufnahme Bedürftiger, in eine Verlegenheitsgeschichte übersetzen und die Bequemlichkeit der Wohlhabenden auf die Probe stellen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christian Clavier als Jean-Etienne Fougerole
- Ary Abittan als Babik
- Elsa Zylberstein als Daphné Fougerole
- Cyril Lecomte als Erwan Berruto
- Nanou Garcia als Isabelle Cheroy
- Oscar Berthe als Lionel Fougerole
- Mirela Nicolau als Simza
- Ioana Visalon als Somerta
- Marian Samu als Piti
- Anaïs Dopinescu als Renata
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Verfügbarkeit
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