Miss Violence (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Αλέξανδρος Αβρανάς |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-09-09 |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (625 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
An ihrem Geburtstag springt die elfjährige Angeliki vom Balkon und stirbt — mit einem Lächeln im Gesicht. Polizei und Sozialdienste versuchen herauszufinden, was zu diesem offenkundigen Suizid geführt hat. Die Familie beharrt darauf, es sei ein Unfall gewesen. Welches Geheimnis hat das Mädchen mit sich genommen? Und warum besteht die Familie so nachdrücklich darauf, sie zu „vergessen" und mit ihrem Leben weiterzumachen? Der Film setzt dort an, wo die Auskünfte aufhören, und beobachtet ein Haus, in dem das Verschweigen zur gemeinsamen Übung geworden ist.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Αλέξανδρος Αβρανάς; erschienen ist die Arbeit 2013. Vor der Kamera stehen Θέμης Πάνου, Ρένη Πιττακή, Ελένη Ρουσσινού und Σίσσυ Τουμάση. Der Film ist ein reines Drama.
Hinter den Kulissen
Dass der Film bei einem einzigen Genre bleibt, passt zur Anlage. Der Stoff hat zwar den Ausgangspunkt einer Ermittlung, verweigert aber deren Bauweise: Es gibt keine parallele Fahndung, keine Verfolgung, sondern eine Familie, die den Blick von außen abwehrt. Die Frage nach dem Geheimnis wird gestellt, ohne dass die Erzählung sich beeilt, sie zu beantworten. Genau daraus entsteht die Beklemmung. Der Schauplatz ist die Wohnung, die Beteiligten sind Angehörige, und der Widerspruch zwischen dem, was gesagt, und dem, was gezeigt wird, trägt die Spannung. Ein Lächeln im Moment des Todes bleibt dabei das Bild, an dem sich alles bricht — es lässt sich weder als Zufall noch als Erklärung ablegen. Der Stoff berührt Gewalt im engsten Kreis und verlangt eine nüchterne Erzählweise, die nichts ausstellt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,9 von 10 liegt die Bewertung deutlich über der Mitte, gestützt allerdings nur auf einige hundert Stimmen — eine Verteilung, wie sie bei sperrigen Dramen häufig auftritt, die ein kleines Publikum finden und dieses überzeugen. Dreizehn Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für ein Kino, das Zumutung und Zurückhaltung verbindet und seinem Publikum das Urteil überlässt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Themis Panou als Father
- Reni Pittaki als Mother
- Eleni Roussinou als Eleni
- Sissy Toumasi als Myrto
- Kostas Antalopoulos als Social Welfare Employee
- Constantinos Athanasiades als Philippos
- Chloe Bolota als Angeliki
- Martha Bouziouri als Gynecologist
- Rafika Chawishe als Civil Status Worker
- Kalliopi Zontanou als Alkmini
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Verfügbarkeit
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