Miracle in Cell No. 7 (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mehmet Ada Öztekin |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 132 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-10-10 |
| Einspielergebnis | 28.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 8,3 (4.597 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Anfang der 1980er-Jahre lebt Memo als Hirte in einem kleinen Dorf der Ägäis-Region, bescheiden, aber glücklich, zusammen mit seiner Mutter und seiner sechsjährigen Tochter Ova. Von den Unruhen des Staatsstreichs bekommen sie in der Einöde nichts mit. Das unbescholtene Leben nimmt ein jähes Ende, als ihm der Tod der Tochter eines Militärangehörigen zur Last gelegt wird. Ihm wird der Prozess gemacht, das Urteil lautet auf Tod, und er kommt in Zelle sieben des Gefängnisses. Für einen geistig behinderten Mann stehen die Aussichten dort schlecht. Die Mitgefangenen behandeln ihn anfangs nicht gut, ändern ihre Haltung jedoch, als sie ihn näher kennenlernen.
Entstehungsgeschichte
Das Drama erschien 2019, Regie führte Mehmet Ada Öztekin. Die Besetzung führt Aras Bulut İynemli an, daneben stehen Nisa Sofiya Aksongur, İlker Aksum und Mesut Akusta. Der Film ist allein dem Drama zugeordnet, ohne einen zweiten Genrezusatz, der die Härte des Stoffes abfedern würde.
Hinter den Kulissen
Die Bausteine liegen offen: Eltern-Kind-Beziehung, Gefängniszelle, unrechtmäßige Inhaftierung, geistige Beeinträchtigung. Dazu kommt der Hinweis, dass es sich um eine Neuverfilmung handelt. Der Stoff verbindet zwei Räume, die sonst getrennt bleiben, das Dorf und die Zelle, und lässt die Zelle zum Ort werden, an dem sich die Haltung der Umgebung zu Memo verschiebt. Der Justizirrtum wird dabei nicht als Rätsel angelegt, das erst aufzuklären wäre. Von Beginn an ist klar, dass der Vorwurf nicht zutrifft; die Spannung liegt darin, ob sich das durchsetzen lässt.
Einordnung & Wirkung
Mit 8,3 von 10 bei mehreren tausend Stimmen liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelwert, und bei dieser Beteiligung spricht das für ein sehr einheitliches Urteil. Seit dem Erscheinungsjahr sind sieben Jahre vergangen, der Film ist also vergleichsweise jung. Innerhalb des Dramas gehört er zu den Arbeiten, die eine Justizgeschichte über eine Familienbeziehung erzählen und den politischen Hintergrund der Zeit nur streifen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aras Bulut İynemli als Memo
- Nisa Sofiya Aksongur als Ova
- İlker Aksum als Askorozlu
- Mesut Akusta als Yusuf
- Yıldıray Şahinler als Hafız
- Yurdaer Okur als Yarbay Aydın
- Sarp Akkaya als Müdür Nail
- Deniz Baysal als Öğretmen Mine
- Deniz Celiloğlu als Yüzbaşı Faruk
- Ferit Kaya als Ali
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.