Minions (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kyle Balda |
|---|---|
| Genre | Familie, Animation, Abenteuer, Komödie |
| Laufzeit | 91 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-06-17 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 74.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.159.457.503 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (11.317 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Minions existieren seit Anbeginn des Lebens und haben einen einzigen Antrieb: dem jeweils bösesten verfügbaren Herrn zu dienen. Der Film zeigt in einer schnellen Rückschau, wie sie einen Tyrannosaurus, einen Höhlenmenschen, einen Pharao, Dracula und Napoleon durch Ungeschick um Leben oder Herrschaft bringen.
Danach ziehen sie sich in die Antarktis zurück und verfallen in eine Depression. Kevin, Stuart und Bob brechen 1968 auf, um einen neuen Herrn zu finden, und landen bei Scarlet Overkill, der ersten Superschurkin der Welt, die in London die Krone stehlen will.
Entstehungsgeschichte
Die Minions waren in "Ich – Einfach unverbesserlich" als Nebenfiguren angelegt und hatten sich in zwei Filmen zum eigentlichen Verkaufsargument entwickelt. Illumination entschied sich, ihnen einen eigenen Film zu geben — mit dem Grundproblem, dass sie keine verständliche Sprache sprechen und keine Entwicklung durchlaufen.
Die Lösung war eine Vorgeschichte mit einem Erzähler aus dem Off, gesprochen von Geoffrey Rush, und einer menschlichen Gegenspielerin, die den Text trägt. Pierre Coffin sprach erneut sämtliche Minions. Das Budget lag bei rund vierundsiebzig Millionen Dollar — für einen Film dieser Größenordnung außergewöhnlich niedrig.
Hinter den Kulissen
Die Verlegung in die späten 1960er bestimmt Ausstattung und Musik: Der Soundtrack besteht überwiegend aus Stücken der Zeit, darunter The Who, The Kinks und The Doors, was die Lizenzkosten zum größten Einzelposten neben der Animation machte.
Die Minion-Sprache besteht aus Bruchstücken mehrerer Sprachen — Französisch, Spanisch, Italienisch, Englisch, Japanisch, Hindi —, die Coffin nach Klang statt nach Bedeutung auswählt. Für einzelne Passagen wurden reale Sätze eingebaut, die aufmerksamen Zuschauern in ihrer jeweiligen Sprache verständlich sind.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 1,16 Milliarden Dollar ein und gehört damit zu den erfolgreichsten Animationsfilmen überhaupt — bei einem Bruchteil der Kosten vergleichbarer Produktionen.
Die Kritik fiel deutlich schwächer aus als bei den Hauptfilmen der Reihe; wiederkehrender Einwand war, dass Figuren ohne Sprache und ohne Entwicklung neunzig Minuten nicht tragen. Kommerziell ist er dennoch das Musterbeispiel für Illuminations Modell: niedrige Produktionskosten, hohe Lizenzerlöse, weltweite Auswertung. Die Minions wurden zu einer der bekanntesten Figuren der Popkultur und entwickelten in den 2020ern ein zweites Leben als Internetphänomen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Sandra Bullock als Scarlet Overkill (voice)
- Jon Hamm als Herb Overkill (voice)
- Michael Keaton als Walter Nelson (voice)
- Allison Janney als Madge Nelson (voice)
- Steve Coogan als Professor Flux / Tower Guard (voice)
- Jennifer Saunders als Reine Elizabeth II (voice)
- Geoffrey Rush als Narrator (voice)
- Steve Carell als Young Gru (voice)
- Pierre Coffin als The Minions (voice)
- Katy Mixon als Tina (voice)
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Verfügbarkeit
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