Miami Blues (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | George Armitage |
|---|---|
| Genre | Krimi, Thriller, Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-04-20 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 9.888.167 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (230 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kaum in Miami angekommen, tötet der skrupellose Gauner Junior fast beiläufig einen Anhänger der Krishna-Bewegung. Mit der Aufklärung des Falls wird der abgehalfterte Cop Mosley betraut. Während Junior sich in die junge Prostituierte Susie verliebt und fortan stiehlt, um sie mitzuversorgen, gerät er Mosley ins Visier. Als der Ermittler ihm auf die Spur kommt, schlägt Junior ihn nieder und raubt ihm Waffe, Dienstmarke und Gebiss. Fortan gibt er sich selbst als Polizist aus und klärt Mosleys Fälle, behält die Diebesbeute jedoch für sich. Susie versucht, ihn auf einen anderen Weg zu bringen, verlässt ihn aber enttäuscht nach einem missglückten Einbruch mit dem Fluchtwagen. Am Ende wird Junior in seiner eigenen Wohnung von Mosley gestellt.
Entstehungsgeschichte
Die Regie von "Miami Blues" aus dem Jahr 1990 übernahm George Armitage. In den Hauptrollen sind Fred Ward als Cop Mosley, Alec Baldwin als Junior sowie Jennifer Jason Leigh und Nora Dunn zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Krimi, Thriller und Komödie deutet auf eine Erzählweise hin, die kriminelle Energie nicht mit klassischer Spannung, sondern mit schwarzem Humor verbindet. Dass ein Verbrecher die Identität eines Polizisten annimmt und dessen Arbeit fortführt, kehrt die übliche Rollenverteilung zwischen Gesetz und Verbrechen um und macht diese Verschiebung zum eigentlichen Motor der Handlung. Auch die Liebesgeschichte zwischen Junior und Susie folgt keiner geradlinigen Erlösungslogik: Ihr Versuch, ihn zu bessern, scheitert, statt ihn zu läutern. Diese Anlage – ein Gauner ohne moralischen Kompass, ein Cop ohne Biss, eine Frau zwischen beiden – ergibt ein Figurendreieck, das auf Ambivalenz statt auf klare Sympathieverteilung setzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 aus einer eher schmalen Zahl von Stimmen bewegt sich "Miami Blues" im mittleren Bereich, was auf eine gewisse Nischenexistenz innerhalb seines Genres hindeutet, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen lässt. Seit der Entstehung des Films 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, eine Zeitspanne, die den Film klar in die Krimikomödien-Tradition seiner Entstehungszeit einordnet, deren lakonischer, moralisch unaufgeregter Ton sich von actionbetonteren Genrevertretern jener Jahre unterscheidet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fred Ward als Sergeant Hoke Moseley
- Alec Baldwin als Frederick J. Frenger Jr.
- Jennifer Jason Leigh als Susie Waggoner
- Nora Dunn als Ellita Sanchez
- Charles Napier als Sergeant Bill Henderson
- Shirley Stoler als Edie Wulgemuth
- Bobo Lewis als Edna Damrosch
- Obba Babatundé als Blink Willie
- José Pérez als Pablo
- Paul Gleason als Sergeant Frank Lackley
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Verfügbarkeit
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