Metropolitan - Verdammt, bourgeois, verliebt (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Whit Stillman |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-08-03 |
| Budget | 225.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (191 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Manhattan, kurz vor Weihnachten. Tom Townsend, der aus eher bescheidenen Verhältnissen stammt und sich politisch links verortet, gerät in den geschlossenen Zirkel um Sally Fowler – eine Gruppe junger Leute von der Park Avenue, der es an männlicher Begleitung für die Debütantinnenbälle im Plaza fehlt. So findet sich Tom, mehr durch Zufall als aus Überzeugung, in einer Welt wieder, die ihm fremd sein müsste. Die Gruppe trifft sich nach den Bällen zu Nachfeiern, redet über Politik, über Jane Austen, über eigene Liebesgeschichten und den vermeintlich unaufhaltsamen Niedergang ihrer eigenen Klasse. Zwischen Ironie und Ernsthaftigkeit entsteht ein Bild dieser jungen "Urban Haute Bourgeoisie", das mehr über Selbstbilder als über Handlung lebt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1990 unter der Regie von Whit Stillman. Vor der Kamera stehen Edward Clements als Tom Townsend, Chris Eigeman, Taylor Nichols und Carolyn Farina in zentralen Rollen. Es handelt sich um eine Komödie mit dramatischen und romantischen Zügen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie, Drama und Liebesfilm passt zu einem Stoff, der weniger von äußeren Ereignissen als von Gesprächen getragen wird: Dialoge über Literatur, Klassenzugehörigkeit und Konventionen ersetzen große Wendepunkte. Dass ein Außenseiter aus anderen sozialen Verhältnissen ins Zentrum einer in sich geschlossenen, wohlhabenden Gruppe gestellt wird, macht den Reibungspunkt der Geschichte aus – nicht Konflikt im klassischen Sinn, sondern Beobachtung und Selbstreflexion einer Gesellschaftsschicht, die sich ihres eigenen Verschwindens bewusst ist.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel in einem soliden, aber nicht extrem breit abgestützten Bereich. Seit der Entstehung 1990 sind mittlerweile 35 Jahre vergangen, was den Film in eine Zeit einordnet, in der Milieustudien über junge, großstädtische Oberschichten im Independent-Kino einen eigenen Platz hatten. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Liebesfilm mit dramatischen Untertönen bleibt er ein Werk, das von Sprache und sozialer Beobachtung lebt statt von äußerer Dramatik.
Bilder








Besetzung & Stab
- Edward Clements als Tom Townsend
- Chris Eigeman als Nick Smith
- Taylor Nichols als Charlie Black
- Carolyn Farina als Audrey Rouget
- Isabel Gillies als Cynthia McLean
- Dylan Hundley als Sally Fowler
- Allison Parisi als Jane Clarke
- Bryan Leder als Fred Neff
- Will Kempe als Rick Von Sloneker
- Ellia Thompson als Serena Slocum
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Verfügbarkeit
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