Men in Black 3 (2012)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Barry Sonnenfeld |
|---|---|
| Genre | Action, Komödie, Science Fiction |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2012-05-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 225.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 654.213.485 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (11.203 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Boris the Animal, ein einarmiger Außerirdischer, bricht aus einem Mondgefängnis aus. Er sitzt dort seit 1969, weil Agent K ihn damals verhaftet und dabei einen Arm abgeschossen hat. Boris reist in die Vergangenheit und tötet K, bevor das geschehen kann.
Agent J wacht am nächsten Morgen in einer Welt auf, in der sein Partner seit vierzig Jahren tot ist und niemand ihn kennt — außer ihm selbst. Er springt vom Chrysler Building ins Jahr 1969 und arbeitet dort mit einem neunundzwanzigjährigen K zusammen, der noch lacht und dessen spätere Verschlossenheit einen konkreten Grund bekommt.
Entstehungsgeschichte
Die Zeitreiseidee stammt von Will Smith und entstand bereits während der Dreharbeiten zum zweiten Teil. Trotz berichteter Spannungen zwischen Smith und Barry Sonnenfeld sagten beide bis Mai 2010 zu. Etan Cohen schrieb das Drehbuch; David Koepp und Jeff Nathanson überarbeiteten es ungenannt.
Die Produktion begann ohne fertiges Buch. Sonnenfeld hat das offen eingeräumt: Man habe beim Start gewusst, dass weder zweiter noch dritter Akt fertig waren. Die Dreharbeiten liefen deshalb in zwei Abschnitten — von November bis Dezember 2010 und erneut von April bis Juni 2011 — mit einer mehrmonatigen Pause zum Umschreiben.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde überwiegend in New York, auch wegen der dortigen Steuervergünstigungen. Das Budget lag zwischen 215 und 250 Millionen Dollar und gehörte damit zu den höchsten überhaupt — eine direkte Folge der Unterbrechung.
Josh Brolin spielt K in jungem Alter und studierte dafür Tommy Lee Jones' Sprechweise, Haltung und Blickverhalten; seine Darstellung wurde in praktisch jeder Besprechung als das Beste am Film genannt. Rick Baker nutzte die Verlegung ins Jahr 1969, um die Außerirdischen im Stil der Science-Fiction-Filme der 1950er zu gestalten — sichtbar handgemacht, im Gegensatz zur glatten Gegenwartsoptik der Reihe.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 654 Millionen Dollar ein und erhielt rund siebenundsechzig Prozent zustimmende Besprechungen — deutlich besser als der zweite Teil.
Bemerkenswert ist der Ausgang: Der Film endet mit einer Enthüllung über Ks Verhältnis zu J, die der Reihe nachträglich eine emotionale Grundlage gibt, die sie zuvor nicht hatte. Als Produktionsgeschichte gilt er zugleich als Warnbeispiel — ein Großfilm, der ohne fertiges Drehbuch beginnt und dessen Kosten dadurch in eine Größenordnung wachsen, die kaum noch einzuspielen ist.
Bilder








Besetzung & Stab
- Will Smith als Agent J
- Tommy Lee Jones als Agent K
- Josh Brolin als Young Agent K
- Jemaine Clement als Boris The Animal
- Emma Thompson als Agent O
- Michael Stuhlbarg als Griffin
- Mike Colter als Colonel
- Nicole Scherzinger als Boris's Girlfriend
- Michael Chernus als Jeffrey Price
- Alice Eve als Young Agent O
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Verfügbarkeit
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