Meine teuflisch gute Freundin (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Petry |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-06-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (110 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lilith ist vierzehn, die Tochter des Teufels, und ihr Zuhause ist die Hölle – ein Ort voller strenger Regeln und erwachsener Kollegen ihres Vaters, die für pubertäre Bedürfnisse wenig übrig haben. Sie will raus, Spaß haben, die Welt kennenlernen. Also handelt sie mit ihrem Vater einen Pakt aus: Eine Woche bekommt sie Zeit, um auf der Erde einen guten Menschen zum Bösen zu verführen. Gelingt ihr das, darf sie bleiben. Scheitert sie, wartet für immer die höllische Buchhaltung. Auf der Erde trifft sie bei ihrer Gastfamilie auf Greta Birnstein, gleichaltrig, aber ganz anders gestrickt als Lilith – und genau sie soll nun zum Objekt des teuflischen Experiments werden.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2018 unter der Regie von Marco Petry und ist im Original unter dem Titel „How to Be Really Bad“ bekannt. In den Hauptrollen sind Emma Bading und Janina Fautz zu sehen, an ihrer Seite stehen Ludwig Simon und Samuel Finzi. Freigegeben ist die Komödie ab 6 Jahren, sie richtet sich damit an ein junges Publikum samt Familie.
Hinter den Kulissen
Als Komödie setzt der Film auf die klassische Konstellation zweier gegensätzlicher Teenagerinnen, die durch einen fantastischen Pakt zusammengeführt werden. Die Idee, das Böse und das Gute in Gestalt zweier gleichaltriger Mädchen aufeinanderprallen zu lassen, erlaubt es, jugendliche Erfahrungen – Anpassungsdruck, Erwartungen der Eltern, das Ausprobieren eigener Grenzen – in ein fantastisches Gewand zu kleiden. Dass die Hauptfigur ausgerechnet aus der Hölle stammt und sich dort nach Freiheit sehnt, kehrt das übliche Rollenbild um: Nicht das Böse muss besiegt, sondern gezähmt oder verstanden werden. Die Wette zwischen Vater und Tochter gibt der Handlung eine klare zeitliche Struktur und Spannung, ohne dass es dafür einer komplizierten Ausgangslage bedarf.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,6 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierte Genrearbeit einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2018 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an der überschaubaren Zahl abgegebener Bewertungen viel geändert hätte – ein Hinweis darauf, dass der Titel eher im Nischenbereich der Familienkomödien verortet bleibt als im breiten Mainstream.
Bilder








Besetzung & Stab
- Emma Bading als Lilith
- Janina Fautz als Greta Birnstein
- Ludwig Simon als Samuel
- Samuel Finzi als Teufel / Vater
- Emilio Sakraya als Carlo
- Oliver Korittke als Gabriel Birnstein
- Alwara Höfels als Sibylle Birnstein
- Matilda März als Melody
- Amina Merai als Daria
- Theo Trebs als Eddie
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Verfügbarkeit
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