Meine Cousine Rachel (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roger Michell |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-06-08 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 9.200.168 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (628 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Philip Ashley ist am Boden zerstört, als ihn die Nachricht erreicht, dass sein Cousin und Vormund Ambrose Ashley in Italien ums Leben gekommen ist. Ambrose war stets eine Vaterfigur für ihn gewesen; seiner Gesundheit wegen hatte er die Reise in das wärmere Land auf sich genommen und Philip kurz darauf über seine Hochzeit mit einer gewissen Rachel unterrichtet.
Einige Zeilen in Ambroses Briefen lassen Philip nun nachträglich vermuten, dass diese angeheiratete Cousine, von der er bislang nur schriftlich gehört hat, etwas mit dem Tod des Vormunds zu tun hatte. Dann taucht Rachel eines Tages in England auf, und Philip bringt es nicht fertig, sie abzuweisen — zumal die verarmte Witwe von ihrem verstorbenen Ehemann nichts geerbt hat: Das Testament vermacht alles ihm.
Entstehungsgeschichte
Roger Michell hat den 2017 erschienenen Film inszeniert. Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, die Freigabe gilt bereits ab 6 Jahren. Zur Besetzung gehören Rachel Weisz, Sam Claflin, Holliday Grainger und Iain Glen.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm ergeben hier eine unruhige Verbindung, weil die Zuneigung selbst der Verdachtsmoment ist. Die Anlage der Geschichte hält beide Lesarten offen und liefert für keine den Beweis: Der Erbgang gibt Rachel ein Motiv, aber er nimmt ihr auch alles — und genau diese Doppeldeutigkeit ist der Stoff. Erzählt wird zudem konsequent aus einer Position des Nichtwissens. Philip kennt die Frau lange nur aus Briefen, und was er über sie zu wissen glaubt, stammt aus Andeutungen eines Toten. Wer so erzählt, macht den Verdacht selbst zur Hauptfigur.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,7 von 10 liegt unter der Mitte und stützt sich auf eine noch schmale Bewertungsbasis. Neun Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film damit ein zurückhaltend aufgenommener Vertreter des historisch angelegten Beziehungsdramas, dessen Zurückhaltung beim Auflösen des Verdachts sich offenbar nicht bei allen ausgezahlt hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Rachel Weisz als Rachel
- Sam Claflin als Philip
- Holliday Grainger als Louise
- Iain Glen als Kendall
- Pierfrancesco Favino als Rinaldi
- Simon Russell Beale als Couch
- Vicki Pepperdine als Mrs. Pascoe
- Tim Barlow als Seecombe
- Bobby Scott Freeman als John
- Tristram Davies als Wellington
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Verfügbarkeit
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