Mein Vater und mein Sohn (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Çağan Irmak |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 108 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-18 |
| Einspielergebnis | 4.187.299 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (399 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Sadik hat in der Stadt studiert und sich dort politisch engagiert. Für seinen Vater Hüseyin Efendi, einen Gutshofbesitzer, war das Grund genug, ihn zu verstoßen. Jahre vergehen, in denen Vater und Sohn getrennte Wege gehen.
Dann kommt es doch zu einer vorsichtigen Annäherung. Sadik bringt seinen Sohn Deniz aufs Land, zum Großvater und zur übrigen, recht skurrilen Verwandtschaft. Deniz hat seine Mutter verloren, sie wurde getötet. Umso bemerkenswerter ist, wie wohl sich der Junge bei seinem Opa fühlt. Über das Kind finden die beiden Männer wieder zueinander, zumindest ein Stück weit. Wie weit diese Versöhnung reicht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Çağan Irmak drehte dieses Drama, das 2005 erschien. Zur Besetzung zählen Fikret Kuşkan, Ege Tanman, Çetin Tekindor und Hümeyra.
Hinter den Kulissen
Das Drama erzählt eine Familiengeschichte über drei Generationen, und in dieser Anlage steckt bereits ihr Kern. Zwischen Großvater und Vater steht ein alter Bruch, der aus politischer Überzeugung entstanden ist. Vater und Enkel teilen einen Verlust, der beide geprägt haben muss. Der Enkel wird zum Bindeglied, weil er unbelastet ist von dem, was die Erwachsenen trennt.
Auffällig ist der Gegensatz von Stadt und Land. Sadiks Weg führte ihn in die Stadt und in das politische Engagement, der Vater bleibt auf seinem Gutshof verwurzelt. Die Rückkehr aufs Land ist damit auch eine Rückkehr zu dem, wovon sich der Sohn einst entfernt hat. Die skurrile Verwandtschaft bringt komische Momente in eine Geschichte, die ansonsten von Schuld, Trauer und verletztem Stolz handelt. Rührung und Humor liegen so eng beieinander, und genau diese Balance prägt die Familienzusammenführung, von der der Film erzählt.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 erreicht der Film eine hohe Durchschnittsbewertung. Getragen wird sie von einigen hundert Stimmen, was eine deutliche Tendenz erkennen lässt. 21 Jahre nach dem Erscheinen erzählt das Drama von Themen, die an keine Zeit gebunden sind: Versöhnung, Verlust und die Frage, was politische Überzeugungen in Familien anrichten können. Innerhalb des Familiendramas gehört er zu jenen Werken, die schwere Stoffe mit Wärme und leisem Witz erzählen.
Bilder



Besetzung & Stab
- Fikret Kuşkan als Sadık
- Ege Tanman als Deniz
- Çetin Tekindor als Hüseyin
- Hümeyra als Nuran
- Şerif Sezer als Gülbeyaz
- Yetkin Dikinciler als Salim
- Binnur Kaya als Hanife
- Mahmut Gökgöz als İbrahim
- Nergis Çorakçı als Sakine
- Bilge Şen als Fatma
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Verfügbarkeit
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