Mein Sohn, der Soldat (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mathieu Vadepied |
|---|---|
| Genre | Kriegsfilm, Drama, Historie |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-01-04 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 8.598.322 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (264 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Senegal im Jahr 1917: Der Hirte Bakary Diallo lebt mit seiner Familie ein einfaches Leben, bis sein 17-jähriger Sohn Thierno von der französischen Armee zwangsrekrutiert wird. Um seinen Sohn nicht allein in den Krieg ziehen zu lassen, meldet sich Bakary freiwillig zum Dienst. Gemeinsam werden Vater und Sohn nach Europa verschifft, wo sie für Frankreich kämpfen sollen. Während Bakary alles tut, um Thierno zu schützen und lebend aus dem Krieg zurückzubringen, gerät der Sohn zunehmend unter den Einfluss des französischen Leutnants Chambreau. Die Nähe zu diesem Vorgesetzten verändert Thierno, und er beginnt, sich gegen seinen Vater zu stellen. Der Konflikt zwischen den beiden wächst, während um sie herum der Krieg tobt.
Entstehungsgeschichte
„Mein Sohn, der Soldat“ (Originaltitel „Father & Soldier“) entstand 2023 unter der Regie von Mathieu Vadepied. In den Hauptrollen sind Omar Sy als Bakary Diallo und Alassane Diong als sein Sohn Thierno zu sehen, an ihrer Seite stehen Jonas Bloquet und Bamar Kane. Der Film ist ab 16 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Kriegsfilm, Drama und historischem Stoff verweist auf eine Erzählung, die den Ersten Weltkrieg als Rahmen für eine familiäre und zugleich koloniale Konfliktlage nutzt. Die Entscheidung, die Geschichte aus der Perspektive einer senegalesischen Vater-Sohn-Beziehung zu erzählen, rückt eine Figurenkonstellation in den Mittelpunkt, die im Kriegsfilmgenre selten im Zentrum steht. Der Titel selbst benennt bereits die zentrale Beziehung, während der englische Titel „Father & Soldier“ die Doppelrolle Bakarys betont, der zugleich Vater und Kämpfer ist. Dass sich Thierno im Laufe der Handlung von seinem Vater entfremdet und sich einem französischen Offizier zuwendet, deutet auf ein Thema von Loyalität, Autorität und Identität hin, das über den reinen Kriegsschauplatz hinausreicht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,0 bei einer noch vergleichsweise schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich der Publikumsresonanz. Da das Werk erst 2023 entstanden ist, liegt es nur wenige Jahre zurück, was die vorhandene Bewertungsgrundlage noch als vorläufig erscheinen lässt. Innerhalb des historischen Kriegsdramas positioniert sich der Titel durch seinen Fokus auf eine westafrikanische Vater-Sohn-Geschichte im Kontext des Ersten Weltkriegs abseits gängigerer europäischer Perspektiven auf dieses Genre.
Bilder







Besetzung & Stab
- Omar Sy als Bakary Diallo
- Alassane Diong als Thierno Diallo
- Jonas Bloquet als Lieutenant Chambreau
- Bamar Kane als Salif
- Alassane Sy als Birama
- Clément Sambou als Adama
- Ibrahim Ba als Soldat peul 1
- Oumar Sey als Abdoulaye
- Anthony Martin als Soldat blanc 2 champ ossements
- Aminata Wone als Salimata
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Verfügbarkeit
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