Mein Onkel (1958)
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| Regie | Jacques Tati |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1958-05-10 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (633 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der neunjährige Gérard wird nach der Schule regelmäßig von seinem Onkel, Monsieur Hulot, zu dessen Freunden begleitet, die auf der Straße ihre Scherze mit Passanten treiben und auf Spielplätzen herumtollen. Gérards Mutter, Madame Arpel, sieht das mit Missfallen: Sie führt ihren Haushalt klinisch rein und hat eine Abneigung gegen jede Art von Schmutz.
Weil Gérards Vater Charles als Generaldirektor einer Kunststofffabrik arbeitet und selten Zeit für den Sohn hat, ist Hulot für den Jungen nicht nur der beste Freund, sondern auch eine Vaterfigur. Hulots Schwester sorgt sich um diesen Einfluss und versucht, den Bruder mit der Nachbarin zu verkuppeln und ihm eine Stelle in der Fabrik zu verschaffen.
Entstehungsgeschichte
Jacques Tati führte bei dem 1958 herausgekommenen Film Regie und steht zugleich in der Besetzung, gemeinsam mit Jean-Pierre Zola, Adrienne Servantie und Lucien Frégis. Das Genre ist die Komödie.
Hinter den Kulissen
Dass der Film bei einem einzigen Genre bleibt, sagt bereits etwas über die Anlage: Hier gibt es keine zweite Ebene aus Krimi oder Drama, an der sich die Handlung entlanghangelt. Die Komik entsteht aus der Gegenüberstellung zweier Lebensformen, der peniblen Ordnung im Haus der Arpels und dem beiläufigen Treiben auf Straße und Spielplatz. Der Junge steht dazwischen und wird zur Instanz, an der sich beide Welten messen lassen. Auch der Beruf des Vaters ist als Motiv gesetzt: Kunststoff, ein Material ohne Geschichte, gegen die gewachsene Unordnung des Viertels. Die Handlung bleibt dünn, weil die Beobachtung die eigentliche Arbeit leistet.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,4 von 10 liegt die Bewertung klar im oberen Bereich, gestützt allerdings auf eine überschaubare Zahl von Stimmen. Achtundsechzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein Werk, das seine Wirkung nicht aus Tempo bezieht, sondern aus dem geduldigen Blick auf Abläufe, und das damit an heutige Sehgewohnheiten andere Anforderungen stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jacques Tati als Monsieur Hulot
- Jean-Pierre Zola als Monsieur Arpel
- Adrienne Servantie als Madame Arpel
- Lucien Frégis als Monsieur Pichard
- Betty Schneider als Betty, Landlord's Daughter
- Jean-François Martial als Walter
- Dominique Marie als Neighbor
- Yvonne Arnaud als Georgette, the Housekeeper
- Adelaide Danieli als Madame Pichard
- Alain Bécourt als Gérald Arpel
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Verfügbarkeit
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