Mein Leben als Hund (1985)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Lasse Hallström |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1985-12-12 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 8.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (299 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Småland in Südschweden, in den späten 50er Jahren: Ingemar ist zwölf Jahre alt und fühlt sich längst nicht mehr als Kind. Die Erwachsenen sehen das anders, und am schlimmsten treibt es sein älterer Bruder, der ihn hänselt und mit bösen Streichen bloßstellt. Zwischen den beiden herrscht ein Dauerkrieg, der die kränkelnde Mutter an den Rand ihrer Kräfte bringt.
Der Vater arbeitet im Ausland, und so fehlt Ingemar jemand, mit dem er über das sprechen kann, was ihn wirklich beschäftigt. Er flüchtet sich in Tagträume und baut sich eine bessere Welt. Als sich der Zustand der Mutter weiter verschlechtert, schickt man ihn zu Onkel Gunnar in ein kleines Dorf auf dem Land. Dort findet er schnell Anschluss, blüht auf und schwärmt vor allem für Saga, ein gleichaltriges Mädchen, das im Fußball und beim Boxen allen überlegen ist.
Entstehungsgeschichte
Lasse Hallström inszenierte den Film, der 1985 erschien. Zur Besetzung gehören Anton Glanzelius, Tomas von Brömssen, Anki Lidén und Melinda Kinnaman. International ist der Film als „My Life as a Dog“ bekannt. Schon Kinder ab 6 Jahren dürfen ihn sehen.
Hinter den Kulissen
Drama und Komödie gehen in dieser Geschichte Hand in Hand. Die Krankheit der Mutter, die Abwesenheit des Vaters und die Demütigungen durch den Bruder bilden den schweren Hintergrund, vor dem sich Ingemars Aufblühen auf dem Land umso deutlicher abhebt.
Erzählt wird aus der Perspektive eines Jungen, der zwischen Kindheit und Jugend steht. Diese Blickrichtung erklärt den Ton: Ernste Themen erscheinen gebrochen durch kindliche Wahrnehmung, Tagträume und die kleinen Triumphe des Alltags. Die Figur der Saga, die im Fußball und im Boxen gängige Erwartungen an ein Mädchen unterläuft, bringt zusätzlich eine leise Komik und Wärme hinein. Der Wechsel vom bedrückenden Zuhause ins Dorf gliedert die Handlung klar in zwei Welten.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,2 von 10 Punkten fällt die Bewertung klar positiv aus. Die Basis besteht aus einigen hundert Stimmen und ist damit überschaubar.
41 Jahre nach seinem Erscheinen steht der Film für eine Form des Coming-of-Age-Kinos, die Schmerz und Humor nicht gegeneinander ausspielt, sondern nebeneinander bestehen lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anton Glanzelius als Ingemar Johansson
- Tomas von Brömssen als Ingemar's Uncle Gunnar
- Anki Lidén als Ingemar's Mother
- Melinda Kinnaman als Saga
- Kicki Rundgren als Gunnar's Wife Ulla
- Lennart Hjulström als The Artist
- Ing-Marie Carlsson als Berit
- Leif Ericson als Uncle Sandberg
- Christina Carlwind als Mrs. Sandberg
- Ralph Carlsson als Harry
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Verfügbarkeit
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