Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Wes Ball |
|---|---|
| Genre | Action, Mystery, Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 113 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-09-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 34.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 348.319.861 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (18.473 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Junge wacht in einem hochfahrenden Lastenaufzug auf und weiß nicht, wie er heißt. Oben empfängt ihn eine Gruppe Jugendlicher auf einer Lichtung, umgeben von meterhohen Betonmauern. Jeden Monat kommt ein neuer Junge, jede Woche Vorräte. Hinter den Mauern liegt ein Labyrinth, das sich nachts umbaut und in dem sich Kreaturen bewegen, die niemand überlebt hat.
Der Neue, der sich als Thomas erinnert, hält sich nicht an die Regeln — er läuft ins Labyrinth, obwohl das verboten ist, und stellt die Fragen, die die Gruppe seit drei Jahren vermeidet. Der Film erzählt weniger die Flucht als den Zerfall einer Ordnung, die nur funktioniert hat, solange niemand sie infrage stellte.
Entstehungsgeschichte
Die Vorlage ist James Dashners Roman von 2009. Die Verfilmung fiel in die Hochphase der dystopischen Jugendbuchadaptionen nach "Die Tribute von Panem", allerdings mit deutlich kleinerem Budget von rund 34 Millionen Dollar.
Wes Ball gab sein Regiedebüt. Fox hatte ihn nach einem selbstproduzierten Kurzfilm namens "Ruin" verpflichtet, der im Netz Aufmerksamkeit erregt hatte — ein Vorgehen, das für eine Produktion dieser Größe ungewöhnlich war. Die Besetzung blieb bewusst weitgehend unbekannt; Dylan O'Brien war zuvor aus einer Fernsehserie bekannt.
Hinter den Kulissen
Die Lichtung entstand als reale Kulisse in Louisiana: Die Produktion baute eine begehbare Fläche mit Feldern, Hütten und Waldstück, umgeben von Mauerelementen, die digital in die Höhe verlängert wurden. Auch die Korridore des Labyrinths wurden gebaut statt am Rechner erzeugt, was den Darstellern echte Wege zum Laufen gab.
Die Griewer — halb organische, halb mechanische Kreaturen — entstanden digital; ihr Design wurde bewusst unvollständig gehalten, damit sie in den kurzen Sichtmomenten nicht auflösbar sind. Ball setzte für die Verfolgungsszenen auf Handkamera und enge Bildausschnitte, was zugleich Budget sparte und die Unübersichtlichkeit erhöhte.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 348 Millionen Dollar ein — gemessen am Budget das beste Verhältnis aller großen Jugendbuchverfilmungen dieser Jahre.
Er wurde freundlich aufgenommen, mit dem wiederkehrenden Hinweis, dass die Auflösung im letzten Akt deutlich schwächer ist als die Prämisse. Zwei Fortsetzungen folgten, die das Rätsel des ersten Teils in eine konventionelle Verfolgungshandlung überführten. Für Wes Ball war die Reihe der Einstieg in größere Produktionen — er übernahm später "Planet der Affen: New Kingdom".
Bilder








Besetzung & Stab
- Dylan O'Brien als Thomas
- Kaya Scodelario als Teresa Agnes
- Thomas Brodie-Sangster als Newt
- Ki Hong Lee als Minho
- Will Poulter als Gally
- Aml Ameen als Alby
- Patricia Clarkson als Ava Paige
- Blake Cooper als Chuck
- Dexter Darden als Frypan
- Jacob Latimore als Jeff
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Verfügbarkeit
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