Mars Attacks! (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tim Burton |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy, Science Fiction |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-12-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 70.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 101.371.017 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (6.052 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Fliegende Untertassen erscheinen über der Erde. Der amerikanische Präsident, seine Berater und ein Wissenschaftler bereiten einen feierlichen Empfang vor, überzeugt davon, dass eine so weit entwickelte Zivilisation nur friedlich sein kann.
Die Marsianer eröffnen das Feuer, sobald sie ausgestiegen sind. Danach zerlegt der Film die üblichen Reaktionsmuster: Diplomatie, Militärschläge, Fernsehberichterstattung, Verhandlungen — nichts wirkt, weil die Angreifer keinerlei Absicht verfolgen außer der Zerstörung selbst. Sie lachen dabei. Was sie am Ende stoppt, ist so beiläufig wie der Rest.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist eine Sammelbilderserie der Firma Topps von 1962 — 55 Karten mit Marsangriffen, die damals wegen ihrer Drastik zurückgezogen wurden. Eine Handlung gab es nicht; die Bilder waren die Vorlage.
Tim Burton legte den Film als Porträt Amerikas an, angeregt von Katastrophenfilmen der siebziger Jahre wie "Flammendes Inferno", in denen ein großes Ensemble gleichzeitig auf dasselbe Ereignis reagiert.
Hinter den Kulissen
Ursprünglich sollten die Marsianer in Stop-Motion animiert werden, betreut von Barry Purves. Als die Kostenschätzung 100 Millionen Dollar erreichte, ließ Produzent Larry J. Franco eine Probeaufnahme bei Industrial Light & Magic anfertigen, die Burton zum Wechsel auf Computeranimation bewog.
Gedreht wurde von Februar bis Juni 1996 in Kalifornien, Nevada, Kansas, Arizona und Argentinien. Das Budget lag bei 80 Millionen Dollar, dazu kamen 20 Millionen für die Werbung von Warner Bros.
Die Besetzung ist ungewöhnlich dicht: Jack Nicholson spielt zwei Rollen, dazu kommen unter anderem Glenn Close, Annette Bening und Pierce Brosnan — prominente Namen, die reihenweise auf teils absurde Weise umkommen.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 101,4 Millionen Dollar ein. In den USA galt er als Misserfolg, in Europa lief er deutlich besser.
Die Kritik war geteilt (57 Prozent bei Rotten Tomatoes). Erschwerend kam der Zeitpunkt hinzu: Ein halbes Jahr zuvor war "Independence Day" erschienen, der dieselbe Ausgangslage vollkommen ernst nahm und zum größten Erfolg des Jahres wurde. Über die Jahre hat sich der Film eine feste Anhängerschaft erarbeitet und gilt heute als Kultfilm.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jack Nicholson als President Dale / Art Land
- Glenn Close als Marsha Dale
- Annette Bening als Barbara Land
- Pierce Brosnan als Donald Kessler
- Danny DeVito als Rude Gambler
- Martin Short als Jerry Ross
- Sarah Jessica Parker als Nathalie Lake
- Michael J. Fox als Jason Stone
- Rod Steiger als General Decker
- Tom Jones als Tom Jones
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Verfügbarkeit
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