Maria Montessori (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Léa Todorov |
|---|---|
| Genre | Drama, Historie |
| Laufzeit | 100 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-11-05 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 3.600.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (105 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, um 1900: Lili d'Aengy, eine gefeierte Kurtisane, verlässt die Stadt, um ihre Tochter zu verstecken, die als "idiotisch" gilt. In Rom trifft sie auf die Ärztin Maria Montessori, die eine Methode für Kinder mit Lernschwierigkeiten entwickelt hat. Die Begegnung stellt beider Leben auf den Kopf, denn auch Montessori trägt ein Geheimnis mit sich: eine unehelich geborene, verborgen gehaltene Mutterschaft. Öffentlich soll sie die "neue Frau" verkörpern, modern und emanzipiert – privat steht sie vor einer Entscheidung zwischen ihrem Sohn und ihrem Lebensweg. Wie sich diese Entscheidung auflöst, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2023 unter der Regie von Léa Todorov. In den Hauptrollen sind Jasmine Trinca als Maria Montessori und Leïla Bekhti als Lili d'Aengy zu sehen, an ihrer Seite Rafaëlle Sonneville-Caby und Raffaele Esposito. Eine Altersfreigabe ist nicht mit einer Einschränkung versehen. Es handelt sich um einen historischen Spielfilm mit dramatischem Kern.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Historie zeigt sich schon in der Konstruktion der Geschichte: Zwei Frauenfiguren, die beide öffentlich ein Bild von sich pflegen müssen, das ihrer privaten Realität widerspricht, werden nebeneinandergestellt. Die Kurtisane und die Wissenschaftlerin teilen dieselbe Erfahrung gesellschaftlichen Zwangs, nur in unterschiedlicher Kostümierung. Dass die Erzählung um 1900 angesiedelt ist, verstärkt den Kontrast zwischen dem Anspruch weiblicher Selbstbestimmung und den engen Grenzen, die die Zeit dafür setzt. Die Besetzung mit vier Namen, davon zwei tragende weibliche Rollen, unterstreicht, dass der Film konsequent aus weiblicher Perspektive erzählt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen zeichnet sich ein positives, aber noch nicht breit abgesichertes Bild ab. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 sind erst wenige Jahre vergangen, sodass der Titel noch am Anfang seiner Wahrnehmung steht. Innerhalb des historischen Dramas positioniert er sich als Werk, das zwei Frauenschicksale um 1900 miteinander verschränkt, statt eine einzelne Biografie linear nachzuzeichnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jasmine Trinca als Maria Montessori
- Leïla Bekhti als Lili d’Alengy
- Rafaëlle Sonneville-Caby als Tina d'Alengy
- Raffaele Esposito als Giuseppe Ferruccio Montesano
- Laura Borelli als Carlotta
- Nancy Huston als Betsy
- Agathe Bonitzer als Clarisse
- Sébastien Pouderoux als Jean Itard
- Pietro Ragusa als Le prince
- Raffaella Ducrey Giordano als Anna
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Verfügbarkeit
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