Manhattan Project - Der atomare Alptraum (1986)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marshall Brickman |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Thriller |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1986-06-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 18.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (121 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paul ist fünfzehn, hochbegabt und naturwissenschaftlich außergewöhnlich versiert. Als er entdeckt, dass das Labor Medatomics, für das Dr. Matweson arbeitet, keineswegs Pharmaprodukte herstellt, sondern Plutonium für militärische Zwecke produziert, reift in ihm ein gewagter Plan. Für den bevorstehenden naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb in New York will er etwas liefern, das kein Jugendlicher vor ihm geschafft hat: den Bau einer eigenen Atombombe. Dafür braucht er nur eine kleine Menge Plutonium – die er sich auf illegalem Weg beschafft. Wie weit ihn dieser Ehrgeiz trägt und welche Konsequenzen sein Vorhaben nach sich zieht, bleibt der eigentliche Spannungsbogen der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
"Manhattan Project – Der atomare Alptraum" entstand 1986 unter der Regie von Marshall Brickman. In den Hauptrollen sind John Lithgow als Dr. Matweson, Christopher Collet als der jugendliche Paul sowie Cynthia Nixon und Jill Eikenberry zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Science-Fiction-Elemente mit einem Thriller-Plot.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Science Fiction und Thriller ergibt sich hier weniger aus fantastischen Elementen als aus der bedrohlichen Realitätsnähe des Themas: Kernwaffentechnologie, in die Hände eines Teenagers gelegt, wird zum Motor der Spannung. Dass die Hauptfigur ein Jugendlicher ist, der sich mit Erwachsenen und Institutionen anlegt, verschiebt den klassischen Konflikt zwischen Wissenschaft und Verantwortung in ein Coming-of-Age-Umfeld. Die Besetzung mit John Lithgow als Wissenschaftlerfigur und einem jungen Darsteller in der zentralen Rolle deutet auf ein Generationenverhältnis hin, das die Geschichte trägt: jugendlicher Ehrgeiz trifft auf institutionelle Verantwortungslosigkeit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1986 sind knapp vier Jahrzehnte vergangen, ein Zeitraum, in dem sich das Kino mit Nukleartechnologie und jugendlicher Selbstermächtigung deutlich gewandelt hat. Innerhalb des Science-Fiction-Thrillers nimmt der Titel mit seiner ungewöhnlichen Prämisse – ein Teenager als Bombenbauer – eine Nischenposition ein, die sich von größer angelegten Genrevertretern seiner Zeit abhebt.
Bilder








Besetzung & Stab
- John Lithgow als John Mathewson
- Christopher Collet als Paul Stephens
- Cynthia Nixon als Jenny Anderman
- Jill Eikenberry als Elizabeth Stephens
- John Mahoney als Lt. Col. Conroy
- Richard Jenkins als Radiation Controls Officer
- Sully Boyar als Night Guard
- Timothy Carhart als Relief Guard
- Gregg Edelman als Science Teacher
- JD Cullum als Eccles (as John David Cullum)
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