Maman und Ich (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Guillaume Gallienne |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-11-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.735.974 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (711 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
„Jungs und Guillaume, zu Tisch“ — mit diesen Worten ruft die Mutter ihre Kinder zum Essen, solange Guillaume zurückdenken kann, und in dieser Formel steckt bereits sein ganzes Problem. Er ist anders als die beiden älteren Söhne der Familie, interessiert sich sehr zum Missfallen des Vaters nicht für Sport und andere Jungsdinge und ist auf Maman fixiert, die er über alles verehrt und der er jeden Wunsch erfüllen möchte. Nach zwei Söhnen hätte sie sich so gern ein Mädchen gewünscht. Also passt Guillaume die Wirklichkeit ihren Vorstellungen an und schlüpft in die Rolle der Tochter, die sie nie hatte — bis sich die Frage nicht mehr aufschieben lässt, wer er selbst eigentlich ist und wen er lieben darf.
Entstehungsgeschichte
Guillaume Gallienne inszenierte den 2013 erschienenen Film und steht zugleich selbst im Zentrum der Besetzung, zu der Françoise Fabian, André Marcon und Diane Kruger gehören. Die Komödie ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Dass der Film eine reine Komödie ist, sagt einiges über den Zugriff. Ein Stoff über Zuschreibungen, Erwartungen und die eigene Identität ließe sich auch als Drama erzählen; hier ist die Form die des Humors, und das verändert die Perspektive. Wer über die eigene Familie und über sich selbst lachen kann, behält die Deutungshoheit über die eigene Geschichte. Zugleich erlaubt die Konstellation — Mutter, Vater, zwei Brüder, ein Kind, das aus der Reihe fällt — eine Genauigkeit in der Beobachtung, die ohne komische Distanz schwerer zu halten wäre.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,6 von 10 liegt die Durchschnittsbewertung im oberen Mittelfeld. Die Zahl der abgegebenen Stimmen bleibt dreistellig, die Grundlage ist also überschaubar. 13 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Komödien, die eine persönliche Geschichte erzählen und dabei mehr über familiäre Rollenerwartungen verhandeln, als es die Gattung zunächst vermuten lässt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Guillaume Gallienne als Guillaume
- Françoise Fabian als Babou
- André Marcon als Le Père
- Diane Kruger als Ingeborg
- Nanou Garcia als Paqui
- Götz Otto als Raymund
- Brigitte Catillon als Tante d'Amérique
- Reda Kateb als Karim
- Carole Brenner als Tante Polyglote
- Charlie Anson als Jérémy
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