Maleficent - Die dunkle Fee (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Robert Stromberg |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Abenteuer, Action, Familie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-05-28 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 180.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 758.539.785 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (13.938 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Maleficent wächst als geflügelte Fee in einem Moor auf, das an ein Menschenkönigreich grenzt. Als Kind freundet sie sich mit dem Bauernjungen Stefan an. Jahre später, als der König Krieg gegen das Moor führt und dem Nachfolge verspricht, der Maleficent tötet, kommt Stefan zu ihr, betäubt sie und schneidet ihr die Flügel ab — töten kann er sie nicht.
Aus dieser Verstümmelung folgt der Fluch über Stefans neugeborene Tochter Aurora. Der Film erzählt damit "Dornröschen" aus der Sicht der Antagonistin und deutet dabei die Handlung des Zeichentrickfilms von 1959 grundlegend um: Maleficent zieht Aurora heimlich mit auf, und der Kuss, der den Fluch bricht, ist nicht der eines Prinzen.
Entstehungsgeschichte
Der Film gehört zu Disneys Reihe von Realverfilmungen und geht auf einen Vorschlag von Linda Woolverton zurück, die zuvor "Die Schöne und das Biest" und "Alice im Wunderland" geschrieben hatte.
Angelina Jolie hatte die Figur seit ihrer Kindheit im Blick und war treibende Kraft des Projekts. Robert Stromberg, zuvor Szenenbildner für "Avatar" und "Alice im Wunderland", gab sein Regiedebüt. Der Film ist eines der wenigen Beispiele, in denen Disney eine eigene Figur nachträglich vollständig umdeutet, statt sie zu wiederholen.
Hinter den Kulissen
Jolies Erscheinungsbild folgt eng dem Zeichentrickfilm: Die Wangenknochen entstanden über Prothesen, die Hörner als Kopfstück. Ihre Kinder haben kurze Auftritte — die dreijährige Vivienne spielt Aurora als Kleinkind, weil andere Kinder Angst vor Jolie im Kostüm hatten.
Die Flügel entstanden digital, wurden aber über ein Seilsystem mit realem Gewicht simuliert. Das Moor mit seinen Wesen wurde vollständig am Rechner erzeugt. Für die Schlüsselszene, in der Maleficent nach dem Verlust ihrer Flügel erwacht, arbeitete Jolie eng mit der Regie an einer Darstellung, die die Szene als Metapher für sexualisierte Gewalt lesbar macht — sie hat das nach dem Start ausdrücklich so benannt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 758 Millionen Dollar ein und gehört zu den erfolgreichsten Realverfilmungen des Studios; er war für den Oscar in der Kategorie Kostümdesign nominiert.
Die Kritik lobte Jolie und bemängelte, dass der Rest des Films dahinter zurückbleibt. Bemerkenswert ist der Eingriff in die Vorlage: Ein Studio, das seinen Bestand üblicherweise pflegt, lässt hier den Prinzen wirkungslos und ersetzt die romantische Erlösung durch eine mütterliche — eine Umdeutung, die "Die Eiskönigin" im Jahr zuvor bereits angelegt hatte. Eine Fortsetzung erschien 2019.
Bilder








Besetzung & Stab
- Angelina Jolie als Maleficent
- Elle Fanning als Aurora
- Imelda Staunton als Knotgrass
- Sharlto Copley als Stefan
- Lesley Manville als Flittle
- Juno Temple als Thistletwit
- Sam Riley als Diaval
- Brenton Thwaites als Prince Phillip
- Kenneth Cranham als King Henry
- Sarah Flind als Princess Leila's Handmaiden
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