Malasaña 32 - Haus des Bösen (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Albert Pintó |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-17 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (709 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madrid im Jahr 1976, Viertel Malasaña. Während im ganzen Land politische Unruhen die Straßen verwüsten, kommt die Familie Olmedo in der Großstadt an und richtet sich in ihrer neuen Wohnung ein. Es ist ein Aufbruch, wie ihn viele unternehmen: weg vom Bisherigen, hinein in ein Haus, das Platz und Zukunft verspricht. Doch bald stellen die Olmedos fest, dass sie nicht die Einzigen sind, die sich in den Gängen dieser Stadt bewegen. Mehr gibt die Ausgangslage bewusst nicht preis — was den Neuankömmlingen in ihrer Wohnung begegnet, bleibt der Erzählung selbst überlassen.
Entstehungsgeschichte
Albert Pintó inszenierte den Film, der 2020 erschien. Begoña Vargas, Iván Marcos, Bea Segura und Sergio Castellanos gehören zur Besetzung. Die Altersfreigabe wurde ab sechzehn Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Drama und Horror stehen nebeneinander, und der Stoff ist nach einer wahren Begebenheit gestaltet. Diese Kombination bestimmt die Bauweise: Der Schrecken wird nicht in eine ferne Kulisse verlegt, sondern in eine Wohnung, in die eine Familie gerade erst eingezogen ist. Der historische Rahmen ist dabei kein bloßer Hintergrund. Dass draußen politische Unruhen toben, während drinnen etwas anderes lauert, verdoppelt die Verunsicherung — es gibt keinen Ort, an dem die Verhältnisse gesichert wären. Der Umzug in die Großstadt liefert überdies die klassische Voraussetzung solcher Geschichten: Menschen, die niemanden kennen, in Räumen, deren Vorgeschichte sie nicht kennen. Die Freigabe ab sechzehn Jahren zeigt an, dass der Film seine Wirkung nicht allein aus Andeutung bezieht.
Einordnung & Wirkung
6,5 von 10 ist ein solides Ergebnis im oberen Mittelfeld, gestützt auf eine Bewertungsbasis von einigen hundert Stimmen. Für einen Horrorfilm mit realem Bezug ist das ein respektabler Wert, weil solche Titel häufig zwischen dem Anspruch auf Nähe zum Geschehen und den Erwartungen des Genres vermitteln müssen. Sechs Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Film ein Vertreter des Hausgeisterstoffs, der seine Besonderheit aus dem genau datierten Schauplatz bezieht statt aus einem austauschbaren Schauerhaus.
Bilder








Besetzung & Stab
- Begoña Vargas als Amparo
- Iván Marcos als Manolo
- Bea Segura als Candela
- Sergio Castellanos als Pepe
- José Luis de Madariaga als Fermín
- Iván Renedo als Rafael
- María Ballesteros als Lola
- Rosa Álvarez als Susana
- Almudena Salort als Clara
- Javier Botet als Real State Agent
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Verfügbarkeit
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