Mai Stati Uniti (2013)
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| Regie | Carlo Vanzina |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 90 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-01-03 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (309 Stimmen) |
Worum es geht
Angela, Carmen, Nino, Dario und Michele könnten unterschiedlicher kaum sein. Alle fünf sind auf ihre Weise neurotisch, voller Komplexe und im Leben eher gescheitert, und auf den ersten Blick verbindet sie nichts. Dann erfahren sie durch Zufall, dass sie denselben Vater haben, einen gewissen Vanni Galvani.
Dieser ihnen unbekannte Vater ist gerade gestorben und hat ein beträchtliches Erbe hinterlassen. Die Sache hat allerdings einen Haken. Das Geld bekommen die fünf erst, wenn sie seinen letzten Wunsch erfüllt haben: Sie sollen seine Asche in der amerikanischen Wüste verstreuen, an einem Ort, den er besonders geliebt hat.
So brechen die Geschwister gemeinsam zu einer Reise durch die Vereinigten Staaten auf. Unterwegs sind sie gezwungen, miteinander auszukommen. Aus diesem erzwungenen Zusammenleben entsteht die Chance, das anfängliche Misstrauen zu überwinden und einander wirklich kennenzulernen.
Entstehungsgeschichte
Carlo Vanzina führte bei dieser Komödie aus dem Jahr 2013 Regie. Zu sehen sind Vincenzo Salemme, Ambra Angiolini, Ricky Memphis und Anna Foglietta. Der englische Titel „Us in the U.S.“ spielt auf die Reise der Gruppe in die USA an und stellt das „Wir“ der Geschwister in den Vordergrund.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als reine Komödie angelegt und nutzt dafür ein bewährtes Grundmuster: Menschen, die sich fremd sind, werden durch äußere Umstände zu einer gemeinsamen Unternehmung gezwungen. Das Erbe liefert den Anlass, die Reise den Rahmen, und die Unterschiede zwischen den fünf Figuren sorgen für Reibung.
Auch der italienische Titel „Mai Stati Uniti“ arbeitet mit einem Doppelsinn. „Stati Uniti“ bezeichnet die Vereinigten Staaten, das Ziel der Reise. Zugleich lässt sich die Wendung als „nie vereint gewesen“ lesen, was genau die Lage der Geschwister trifft, die bis zum Tod des Vaters nichts voneinander wussten. Die Asche des Vaters wird so zum Auslöser einer Familiengeschichte, die sich erst unterwegs bildet. Der Roadtrip verbindet dabei Situationskomik mit der Frage, was Familie ausmacht, wenn sie nicht gewachsen ist.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung liegt bei 5,7 von 10 und damit im verhaltenen Bereich. Sie beruht auf einigen hundert Stimmen. Seit dem Erscheinen sind 13 Jahre vergangen. Im Komödienfach gehört der Film zu den Familien- und Reisekomödien, die aus dem Zusammenprall gegensätzlicher Charaktere ihren Humor beziehen und dabei auf eine Annäherung zulaufen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Vincenzo Salemme als Antonio
- Ambra Angiolini als Angela
- Ricky Memphis als Nino
- Anna Foglietta als Carmen
- Giovanni Vernia als Michele
- Maurizio Mattioli als Oreste Bracchi
- Andrea Pittorino als Roby
- Paolo Bessegato als Notaio Garbarino
- Daniela Piperno als psicanalista
- Ruth Barrie als Madam
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Verfügbarkeit
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