Vacanze di Natale (1983)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Carlo Vanzina |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1983-12-22 |
| Einspielergebnis | 1.791.553 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (291 Stimmen) |
Worum es geht
In Cortina D'Ampezzo verbringen mehrere Gruppen von Gästen die Weihnachtsferien in den Bergen, und ihre Geschichten kreuzen sich in der verschneiten Kulisse. Mario, ein Römer ohne viel Geld, verliebt sich in die Amerikanerin Samantha, die eigentlich mit dem hypochondrischen Roberto zusammen ist. Parallel dazu taucht der Sänger und Frauenheld Billo auf, der Ivana wiederbegegnet: Sie ist inzwischen mit dem wohlhabenden Donatone verheiratet, hatte aber früher schon einmal etwas mit Billo. Er sieht darin die Gelegenheit, die alte Verbindung neu aufleben zu lassen. Aus diesen Konstellationen entsteht ein Reigen aus Annäherungen, Missverständnissen und gesellschaftlichen Reibungen zwischen arm und reich, die alle unter demselben winterlichen Dach zusammentreffen.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt aus dem Jahr 1983 und wurde von Carlo Vanzina inszeniert. Zur Besetzung gehören Jerry Calà, Christian De Sica, Claudio Amendola und Antonella Interlenghi. Es handelt sich um eine Komödie, angesiedelt in der Weihnachtszeit.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Weihnachten und Komödie legt eine Erzählweise nahe, die auf das gemeinsame Zusammensein einer Feriengesellschaft setzt statt auf eine einzelne, geschlossene Handlung. Mit mehreren parallelen Paaren und Beziehungsdreiecken – Mario und Samantha, Billo und Ivana, dazu Roberto und Donatone als Kontrastfiguren – entsteht eine Ensemble-Struktur, in der unterschiedliche soziale Schichten und Temperamente aufeinandertreffen. Der Schauplatz Cortina D'Ampezzo als winterlicher Ferienort dient dabei weniger als Kulisse für eine einzelne Liebesgeschichte, sondern als Bühne, auf der mehrere Beziehungskonflikte gleichzeitig verhandelt werden können. Die Mischung aus Geldsorgen, Hypochondrie, Untreue und alten Gefühlen deutet auf eine episodenhafte, situationskomische Anlage hin.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,2 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite öffentliche Resonanz ablesen lässt. Seit seiner Entstehung 1983 sind mittlerweile über vier Jahrzehnte vergangen, was ihn als frühen Vertreter einer weihnachtlich gerahmten Ensemble-Komödie in die Geschichte des italienischen Genres einordnet. Innerhalb der Komödie steht er damit als Beispiel für eine Spielart, die gesellschaftliche Gegensätze über eine Ferienkulisse und mehrere parallel geführte Beziehungsgeschichten auslotet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jerry Calà als Billo
- Christian De Sica als Roberto Covelli
- Claudio Amendola als Mario Marchetti
- Antonella Interlenghi als Stefanella
- Karina Huff als Samantha
- Riccardo Garrone als Giovanni Covelli
- Rossella Como als Madre di Roberto
- Roberta Lerici als Diamante Covelli
- Marco Urbinati als Luca Covelli
- Shôko Nakahara als Asunciòn, cameriera dei Covelli
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Verfügbarkeit
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