Männer die auf Ziegen starren (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Grant Heslov |
|---|---|
| Genre | Komödie, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-10-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 24.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 68.729.358 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (2.477 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Bob Wilton ist Reporter in einer Kleinstadt, und der Mann, den er interviewt, behauptet Erstaunliches: Er will Veteran einer supergeheimen Spezialeinheit sein, deren Mitglieder auf das Töten durch Blicke, das Gehen durch Wände und das Gedankenlesen spezialisiert sind. Für Bob kann es sich dabei eigentlich nur um einen völlig Durchgeknallten handeln.
Dann verlässt ihn seine Frau. Bob geht als Kriegsberichterstatter in den Irak und wird eines Besseren belehrt. Dort trifft er auf Lyn Cassady, ebenfalls Mitglied dieser seltsamen Psychokrieger, die in den 80ern von Althippie Bill Django ausgebildet wurden und sich selbst „Jedi-Krieger“ nennen. Für Bob klingt das nach einer tollen Story, und so schließt er sich seinem neuen Bekannten an, um ihn bei einem absoluten Geheimauftrag in der Wüste zu begleiten. Eine irrwitzige Odyssee beginnt.
Entstehungsgeschichte
Inszeniert hat den 2009 erschienenen Film Grant Heslov. Vor der Kamera stehen George Clooney, Ewan McGregor, Jeff Bridges und Kevin Spacey. Diese Besetzung verrät etwas über die Anlage: Sie besteht aus vier Männern, was zu einer Geschichte passt, die zwischen dem Reporter, seinem Führer, dem Ausbilder und dem Apparat aufgespannt ist. Die Altersfreigabe ist ab zwölf Jahren erteilt.
Hinter den Kulissen
Komödie und Kriegsfilm ist eine Kombination, die selten friedlich nebeneinandersteht. Sie funktioniert hier über die Reibung: Der Ernst des Schauplatzes trifft auf Fähigkeiten, die niemand ernst nehmen kann, und die Erzählung überlässt es der Zuschauerin, wo sie die Grenze zieht.
Bemerkenswert ist die Erzählperspektive. Weil ein skeptischer Reporter durch die Geschichte führt, bekommt jede Behauptung sofort einen Zweifler an die Seite gestellt. Das erlaubt der Erzählung, Ungeheuerliches zu behaupten, ohne es beweisen zu müssen. Die Bezeichnung „Jedi-Krieger“, die sich die Einheit selbst gibt, markiert dabei den Ton: eine Gruppe, die ihr Selbstbild aus der Popkultur bezieht.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben im Mittel 6,0 von 10. Bei einer Mischform, die weder reine Komödie noch klassischer Kriegsfilm sein will, ist ein solcher Wert erwartbar: Er sammelt Zustimmung und Vorbehalt in derselben Zahl. 17 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als satirisch grundierter Beitrag zum Kriegsfilm da, der seinen Gegenstand über das Absurde angeht statt über das Heroische.
Bilder








Besetzung & Stab
- George Clooney als Lyn Cassady
- Ewan McGregor als Bob Wilton
- Jeff Bridges als Bill Django
- Kevin Spacey als Larry Hooper
- Robert Patrick als Todd Nixon
- Stephen Lang als Brigadier General Dean Hopgood
- Waleed Zuaiter als Mahmud Daash
- Stephen Root als Gus Lacey
- Glenn Morshower als Major General Holtz
- Nick Offerman als Scotty Mercer
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