Ménage à Trois - Zum Fremdgehen verführt (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alexandra Leclère |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-12-20 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (303 Stimmen) |
Worum es geht
Sandrine hat zwei Kinder und ist seit fast 15 Jahren glücklich verheiratet. Zumindest glaubt sie das, bis sie eines Tages herausfindet, dass ihr Mann Jean eine Affäre hat.
Statt Jean vor die Tür zu setzen, stattet sie ihrer Rivalin Virginie einen Besuch ab und unterbreitet ihr einen wahrhaft schrägen Vorschlag: Die beiden Frauen sollen sich den guten Jean einfach teilen. Virginie ist zunächst skeptisch, lässt sich schließlich aber auf den Plan ein. Fortan verbringt Jean eine Woche bei seiner Frau und die nächste bei seiner Geliebten. Wie lange dieses ungewöhnliche Arrangement hält und was es mit allen Beteiligten macht, bleibt hier offen.
Entstehungsgeschichte
Alexandra Leclère inszenierte die Komödie 2017. Mitwirkende sind Didier Bourdon, Isabelle Carré, Valérie Bonneton und Hélène Vincent. Der englische Titel „Joint Custody“ spielt auf das geteilte Sorgerecht an und überträgt diese Regelung ironisch auf einen Ehemann. Der deutsche Titel „Ménage à Trois - Zum Fremdgehen verführt“ setzt dagegen auf die Dreieckskonstellation. Die Freigabe ab 12 Jahren lässt erwarten, dass der Stoff mit leichter Hand behandelt wird.
Hinter den Kulissen
Als reine Komödie legt der Film seinen Schwerpunkt ganz auf die Situationskomik, die sich aus der Grundidee ergibt. Ein Seitensprung, der normalerweise Stoff für ein Ehedrama wäre, wird hier zum Ausgangspunkt einer Versuchsanordnung.
Die Pointe der Anlage liegt in der Umkehrung der Machtverhältnisse. Nicht der untreue Mann bestimmt, wie es weitergeht, sondern die betrogene Ehefrau, die das Heft in die Hand nimmt und die Geliebte zur Verbündeten macht. Jean wird dadurch vom Handelnden zum Gegenstand einer Abmachung, die über seinen Kopf hinweg getroffen wurde. Der wöchentliche Wechsel zwischen zwei Haushalten bietet eine klare Struktur, aus der sich wiederkehrende komische Situationen entwickeln lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten fällt die Wertung verhalten aus. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, und das Ergebnis deutet darauf hin, dass die Prämisse nicht alle gleichermaßen überzeugt.
Seit dem Erscheinen sind 9 Jahre vergangen. Innerhalb der Beziehungskomödie gehört der Titel zu jenen Werken, die eine zugespitzte Idee durchspielen, und die mittlere Bewertung zeigt, dass eine originelle Ausgangslage allein noch keine einhellige Zustimmung garantiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Didier Bourdon als Jean
- Isabelle Carré als Virginie
- Valérie Bonneton als Sandrine
- Hélène Vincent als Mère de Sandrine
- Laurent Stocker als Michel
- Michel Vuillermoz als Félix
- Jackie Berroyer als Père de Sandrine
- Billie Blain als Jeanne
- Marty Berreby als Antoine
- Agnès Hurstel als Etudiante Juliette
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Verfügbarkeit
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