Lügen der Liebe (1996)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Gilles Mimouni |
|---|---|
| Genre | Mystery, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 116 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1996-07-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (255 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Max steht kurz vor dem beruflichen Durchbruch: Er soll für eine wichtige Verhandlung von Paris nach Tokio fliegen, und mit der Schwester seines Chefs ist die Heirat bereits beschlossene Sache. Doch auf dem Weg zum Flughafen hört er in einem Bistro eine Stimme aus einer Telefonkabine, die er sofort erkennt – die seiner großen, nie verarbeiteten Liebe Lisa. Der Flug nach Tokio wird nebensächlich. Max lässt sich von dieser Erinnerung mitreißen und begibt sich auf eine Suche, die ihn zwischen Traum und Albtraum treibt. Aus der einen Lisa wird eine zweite Frau, Alice, mit der er in einem geheimnisvollen Appartement Nächte verbringt. Er erfährt vieles, versteht aber wenig – bis er am Ende bereit ist, sich einer Frau zuzuwenden, die ihn tatsächlich liebt.
Entstehungsgeschichte
"Lügen der Liebe" (Originaltitel "The Apartment") entstand 1996 unter der Regie von Gilles Mimouni. Die Hauptrollen übernehmen Romane Bohringer, Vincent Cassel, Monica Bellucci und Jean-Philippe Écoffey. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Mystery, Drama und Liebesfilm deutet an, dass hier keine gewöhnliche Romanze erzählt wird, sondern eine Geschichte, in der Erinnerung, Täuschung und Begehren ineinander verschwimmen. Dass eine Figur durch eine zweite ersetzt oder gespiegelt wird, verweist auf ein Erzählprinzip, das mit Identität und Verwechslung spielt, statt lineare Klarheit zu bieten. Die Besetzung mit vier Hauptfiguren, deren Beziehungen sich überkreuzen, unterstützt diese Anlage eines Beziehungsgeflechts, in dem Wahrheit und Selbstbetrug kaum zu trennen sind. Der Titel "Lügen der Liebe" selbst benennt bereits das Thema: Zuneigung, die auf Täuschung, Projektion oder Fehldeutung beruht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren, eher vierstelligen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld. Seit seiner Entstehung 1996 sind mittlerweile fast drei Jahrzehnte vergangen, was ihn innerhalb des Mystery-Liebesfilm-Genres zu einem Werk macht, das aus einer Zeit stammt, in der psychologisch verschachtelte Liebesgeschichten ohne digitale Erzähltricks auskamen. Die Bewertungszahl lässt darauf schließen, dass der Titel kein breites Massenpublikum erreicht hat, aber unter jenen, die ihn kennen, durchaus positiv aufgenommen wird.
Bilder


Besetzung & Stab
- Romane Bohringer als Alice
- Vincent Cassel als Max
- Monica Bellucci als Lisa
- Jean-Philippe Écoffey als Lucien
- Olivier Granier als Daniel
- Sandrine Kiberlain als Muriel
- Paul Pavel als Jeweller
- Nelly Alard als Madeleine
- Bruno Leonelli als Alain Beccaria
- Tateo Isaizaki als Japanese Businessman
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Verfügbarkeit
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