Lovesong für Bobby Long (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shainee Gabel |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-02 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Einspielergebnis | 1.841.260 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (441 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Pursy ist 17 Jahre alt, als sie vom Tod ihrer Mutter erfährt. Sie kehrt in ihre Heimatstadt New Orleans zurück, kommt jedoch einen Tag zu spät und verpasst die Beerdigung. Eigentlich will sie nun nur noch ihr Erbe antreten.
Doch in dem alten Holzhaus, das ihr zustehen soll, haben sich bereits andere eingenistet: Bobby Long, ein dem Whiskey verfallener Universitätsprofessor, und sein Schützling. Bald stellt sich heraus, dass Pursys Mutter das Haus allen dreien vermacht hat. Notgedrungen entsteht so eine unkonventionelle Wohngemeinschaft aus Menschen, die einander zunächst fremd sind. Und diese Gemeinschaft birgt manches bittersüße Geheimnis, das sich erst nach und nach zeigt. Welche das sind, soll hier nicht verraten werden.
Entstehungsgeschichte
Shainee Gabel inszenierte den Spielfilm, der 2004 veröffentlicht wurde. John Travolta, Scarlett Johansson, Gabriel Macht und Deborah Kara Unger bilden die Besetzung. Der englische Originaltitel lautet A Love Song for Bobby Long, der deutsche Titel übernimmt ihn in leicht abgewandelter Form. Dass der Film ab 6 Jahren freigegeben ist, spricht dafür, dass seine schweren Themen wie Tod und Trunksucht ohne drastische Darstellung auskommen.
Hinter den Kulissen
Einziges Genre ist das Drama, und die Ausgangslage erklärt, warum. Hier treffen Trauer, Sucht und ein unerwartetes Zusammenleben aufeinander. Eine junge Frau, die ihre Mutter verloren hat, muss sich den Ort ihrer Erinnerung mit zwei Fremden teilen, die das Haus bereits bewohnen.
Die Anlage lebt von der Reibung zwischen den Generationen und Lebensentwürfen. Ein alkoholkranker Professor und sein Schützling auf der einen Seite, eine Siebzehnjährige, die eigentlich nur ihr Erbe will, auf der anderen: Aus dieser Konstellation kann Streit ebenso entstehen wie Nähe. Das Testament der Mutter wirkt dabei wie ein letzter Eingriff in das Leben der drei, der sie zwingt, miteinander auszukommen. Die angekündigten Geheimnisse deuten darauf hin, dass die Verbindungen zwischen den Figuren tiefer reichen, als es zunächst scheint.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 6,8 von 10 aus mehreren hundert Stimmen zeigt eine überwiegend positive Aufnahme. Das Erscheinen liegt 22 Jahre zurück. Im Dramenbereich gehört der Film zu den leisen Geschichten über Trauer und Wahlfamilie, die sich auf wenige Figuren und einen einzigen zentralen Schauplatz konzentrieren.
Bilder





Besetzung & Stab
- John Travolta als Bobby Long
- Scarlett Johansson als Pursy Will
- Gabriel Macht als Lawson Pines
- Deborah Kara Unger als Georgianna
- Dane Rhodes als Cecil
- David Jensen als Junior
- Clayne Crawford als Lee
- Sonny Shroyer als Earl
- Carol Sutton als Ruthie
- Walter Breaux als Ray
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Verfügbarkeit
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