Lost Girls & Love Hotels (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | William Olsson |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 106.045 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (209 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Margaret ist nach Tokio gezogen, um einer Vergangenheit zu entkommen, von der der Film wenig preisgibt. Tagsüber unterrichtet sie angehende Flugbegleiterinnen in Englisch, nachts sucht sie Ablenkung in einer Stammbar und in flüchtigen Begegnungen mit fremden Männern in Stundenhotels. In der Anonymität der Millionenstadt findet sie eine Weile Halt, bis sie auf Kazu trifft, einen Yakuza, der ebenso anziehend wie unerreichbar ist. Die Verbindung zu ihm, obwohl er einer anderen Frau versprochen ist, reißt Margaret aus ihrer Routine – und nach seiner Zurückweisung tiefer in Alkohol, beiläufigen Sex und Isolation, als sie es vor ihrer Begegnung mit ihm war.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2020 unter der Regie von William Olsson. In den Hauptrollen sind Alexandra Daddario als Margaret, Takehiro Hira als Kazu, Carice van Houten und Dasha Teranishi zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Als Drama angelegt, verzichtet der Film auf schnelle Genrewechsel und konzentriert sich auf den inneren Zustand einer Figur, die sich selbst im Weg steht. Die Kombination aus fremder Großstadtkulisse, sozialer Anonymität und einer Beziehung, die von vornherein keine Zukunft hat, prägt die Erzählstruktur: Es geht weniger um eine Liebesgeschichte mit Aussicht auf Erfüllung als um eine Abwärtsbewegung, die durch Kazu nur beschleunigt wird. Die Nebenfiguren – Freunde, Kolleginnen, die andere Frau in Kazus Leben – dienen dabei eher als Spiegel für Margarets Zustand als als eigenständige Handlungsträger.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 5,4 von 10 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im unteren Mittelfeld dessen, was Publikum für Dramen dieser Art vergibt. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser verhaltenen Resonanz Grundlegendes geändert zu haben scheint. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Titel in jene Filme ein, die eine Figur konsequent in ihrer Selbstzerstörung begleiten, statt ihr einen Ausweg anzubieten – ein Ansatz, der beim Publikum offenbar unterschiedlich aufgenommen wurde.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alexandra Daddario als Margaret
- Takehiro Hira als Kazu
- Carice van Houten als Ines
- Dasha Teranishi als Margaret's mother
- Mariko Tsutsui als Mari
- Anastasia Nasu als Irina
- Andrew Rothney als Liam
- Elisabeth Larena als Alice
- Asuka Kurosawa als Mikiko
- Kate Easton als Louise
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Verfügbarkeit
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