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Liebe to go

Liebe to go (2014)

⭐ 5,1 · 2014 · Komödie, Drama
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Kurzüberblick

RegiePeter Glanz
GenreKomödie, Drama
Laufzeit86 Minuten
Erscheinungsdatum2014-09-05
AltersfreigabeFSK 0
Einspielergebnis46.460 $
TMDB-Bewertung5,1 (318 Stimmen)

Trailer

Worum es geht

Conrad ist elf Jahre alt, als seine wohlhabenden Eltern zu einem Urlaub in Paris aufbrechen, der 20 Jahre dauern soll. Zurück bleibt der Junge, großgezogen vom Personal des familieneigenen Hotels. Inzwischen ist Conrad 30 und hat sich in diesem Leben bequem eingerichtet: Er arbeitet nicht, jagt Frauen hinterher und genießt den Luxus, den das Hotel ihm bietet.

Das ändert sich schlagartig. Seine Eltern lassen sich scheiden, streichen ihm den Treuhandfonds und setzen ihn auf die Straße. Mit 200 Dollar, die er von seinem Therapeuten bekommen hat, muss er neu anfangen und kommt vorerst bei seinem besten Freund Dylan unter. Dann begegnet er Beatrice und ist sich sicher, die Frau fürs Leben gefunden zu haben. Die Sache hat einen Haken: Beatrice ist Dylans Freundin. Conrad steht vor der Wahl zwischen der Freundschaft und der Aussicht auf die große Liebe.

Entstehungsgeschichte

Hinter der Kamera stand Peter Glanz, der die Geschichte 2014 als Mischung aus Komödie und Drama umsetzte. Zum Ensemble gehören Jason Bateman, Olivia Wilde, Billy Crudup und Jenny Slate. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht, der Film ist ohne Einschränkung freigegeben.

Hinter den Kulissen

Die Genremischung passt zur Figur im Zentrum. Conrads Lebensumstände wirken zunächst absurd: ein Hotel als Kinderzimmer, Eltern auf jahrzehntelanger Reise, ein Therapeut als letzte Geldquelle. Aus dieser Überzeichnung bezieht die Komödie ihren Stoff. Der dramatische Anteil liegt in dem, was darunter sichtbar wird – ein Erwachsener, der nie gelernt hat, auf eigenen Beinen zu stehen, und der sich erstmals ohne Sicherheitsnetz bewähren muss.

Das Dreieck zwischen Conrad, Dylan und Beatrice verschiebt den Schwerpunkt. Es verbindet die Frage nach dem Erwachsenwerden mit einem Loyalitätskonflikt, bei dem jede Entscheidung etwas kostet. Der englische Titel „The Longest Week“ legt nahe, dass sich diese Umbrüche auf einen kurzen Zeitraum verdichten. Gerade diese Zuspitzung erlaubt es, komische Situationen und ernste Entscheidungen dicht aufeinander folgen zu lassen.

Einordnung & Wirkung

Mit 5,1 von 10 fällt die Bewertung verhalten aus. Der Wert liegt knapp über der Mitte der Skala und stützt sich auf einige hundert Stimmen, was auf eine eher zurückhaltende Aufnahme hindeutet. Seit dem Erscheinen sind 12 Jahre vergangen.

Im Umfeld der Komödien mit ernsterem Unterton bewegt sich der Film in einer vertrauten Konstellation: ein verwöhnter Erbe, der alles verliert und sich neu erfinden muss, dazu eine Liebe, die zwischen zwei Freunden steht. Wie sehr diese Mischung trägt, beurteilt das Publikum bislang eher skeptisch.

Bilder

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Besetzung & Stab

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