Leprechaun 2 - Der Killerkobold kehrt zurück (1994)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rodman Flender |
|---|---|
| Genre | Komödie, Horror |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1994-04-08 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 2.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (376 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Irland im 10. Jahrhundert: Der Leprechaun sucht zu seinem 1000. Geburtstag am St. Patrick’s Day eine Braut. Sein Gefangener William O'Day hilft ihm dabei, weil er sich davon seine Freiheit erhofft. Doch als der Kobold ausgerechnet O'Days Tochter erwählt, überlistet der Vater ihn und bezahlt dafür mit dem Leben.
1000 Jahre später lebt Bridget, eine Nachfahrin O'Days, in Los Angeles. Sie ist mit dem Waisen Cody zusammen, der unter der Vormundschaft des Kleinganoven Morty steht. Weil Morty wegen seiner Trunksucht den Lebensunterhalt nicht verdienen kann, eine angebliche Gruseltour in einem Leichenwagen, springt Cody ein. Das führt zu Streit mit Bridget und zu einer Festnahme wegen Raserei. Codys Rivale Ian, ebenfalls in Bridget verliebt, wittert seine Chance, wird von ihr jedoch abgewiesen.
Entstehungsgeschichte
Rodman Flender führte Regie bei diesem Film von 1994. Warwick Davis, Charlie Heath, Shevonne Durkin und Adam Biesk gehören zur Besetzung. Der englische Titel lautet schlicht „Leprechaun 2“, während der deutsche mit „Der Killerkobold kehrt zurück“ deutlicher auf den Ton setzt.
Hinter den Kulissen
Komödie und Horror gehen hier eine Verbindung ein, die schon in der Grundidee steckt. Ein uralter Kobold auf Brautschau lässt sich kaum ohne Augenzwinkern erzählen, zugleich zeigt bereits die Vorgeschichte, dass diese Figur tötet. Aus dem Nebeneinander von Absurdität und Bedrohung bezieht der Stoff seinen Reiz.
Die Anlage verknüpft zwei Zeitebenen. Die Vorgeschichte in Irland liefert das Motiv, die Handlung im Los Angeles tausend Jahre später greift es über die Nachfahrin wieder auf. Daneben steht ein alltägliches Beziehungsgeflecht aus Liebe, Rivalität und Geldsorgen, das dem Schrecken einen bodenständigen Rahmen gibt. Die Gruseltour im Leichenwagen wirkt dabei wie ein ironischer Seitenblick auf das Genre selbst: Wer Grusel als Geschäft betreibt, bekommt es womöglich mit echtem zu tun.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,4 von 10 bewegt sich knapp über der Mitte der Skala und spricht für ein gemischtes Echo. Sie stützt sich auf einige hundert Stimmen.
32 Jahre nach dem Erscheinen gehört der Film zu jenen Horrorkomödien, die ihren Schrecken nicht ganz ernst nehmen wollen. Innerhalb des Genres setzt er auf eine Mischung aus Kobold-Legende, Kleinganovenmilieu und Liebesgeschichte. Die mittlere Bewertung passt zu einem Titel, dessen Reiz eher im Vergnügen an der schrägen Prämisse liegt als in handwerklicher Strenge.
Bilder








Besetzung & Stab
- Warwick Davis als The Leprechaun
- Charlie Heath als Cody
- Shevonne Durkin als Bridget / William's Daughter
- Adam Biesk als Ian
- Arturo Gil als Drunk at the Pub
- Linda Hopkins als Housewife
- James Lancaster als William O'Day
- Sandy Baron als Morty
- Kimmy Robertson als Tourist's Girlfriend
- Clint Howard als Tourist
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