Le Livre des solutions (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Michel Gondry |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-06-07 |
| Einspielergebnis | 3.557.686 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (323 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Marc ist Filmemacher, bipolar und von Misstrauen geplagt, und sein aktuelles Projekt droht ihm zu entgleiten. Die Produzenten nehmen seine Arbeit auseinander, und die wenigen Ausschnitte, die er heimlich zu sehen bekommt, lassen ihn das Schlimmste befürchten. Für Marc steht fest, dass er den Film nicht aus der Hand geben darf.
Also handelt er. Mit Unterstützung aus dem Schneideraum schafft er das gedrehte Rohmaterial beiseite und bringt es zu seiner Tante in die Cevennen. Dort, fern der Produzenten, will er den Film so vollenden, wie er ihn sich vorstellt. Doch der ländliche Rückzugsort wird nicht zur Werkstatt, sondern zum Schauplatz immer neuer Umwege. Marc verliert sich in endlosen Ablenkungen, gerät in Sackgassen und schiebt die Fertigstellung ein ums andere Mal auf. Was dabei entsteht, pendelt zwischen dem Komischen und dem ernsthaft Verstörenden.
Entstehungsgeschichte
Michel Gondry hat den Film inszeniert, der 2023 erschien. Pierre Niney, Blanche Gardin, Françoise Lebrun und Frankie Wallach gehören zur Besetzung. Unter dem Titel „Le Livre des solutions“ ist er auch im deutschsprachigen Raum zu finden, auf Englisch heißt er „The Book of Solutions“.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama liegen in dieser Geschichte eng beieinander, und die Genremischung spiegelt die Verfassung der Hauptfigur. Ein Filmemacher, der sein eigenes Werk vor den Geldgebern in Sicherheit bringt, liefert Stoff für absurde Situationen. Zugleich macht die bipolare Erkrankung aus den Abschweifungen mehr als bloße Pointen, denn hinter jeder Verzögerung steht ein Mensch, der seinen inneren Antrieb kaum steuern kann.
Bemerkenswert ist die Selbstbezüglichkeit der Anlage. Ein Film über das Fertigstellen eines Films richtet den Blick auf den Schaffensprozess selbst, auf Kontrolle, Zweifel und die Frage, wem ein Werk eigentlich gehört. Der Rückzug aufs Land verschiebt den Konflikt vom Streit mit den Produzenten hin zum Ringen mit sich selbst.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 bei erst wenigen hundert Stimmen deutet auf ein gespaltenes Publikum hin. Das passt zu einem Stoff, der bewusst zwischen Heiterkeit und Unbehagen wechselt und sich einer eindeutigen Tonlage verweigert.
Drei Jahre nach dem Erscheinen zählt der Film zu den jüngeren Tragikomödien über künstlerisches Arbeiten. Er legt den Akzent dabei stärker auf die seelische Verfassung seines Protagonisten als auf den Betrieb, gegen den dieser sich auflehnt, und nimmt die Krankheit ebenso ernst wie die Komik, die aus ihr erwächst.
Bilder








Besetzung & Stab
- Pierre Niney als Marc Becker
- Blanche Gardin als Charlotte
- Françoise Lebrun als Denise
- Frankie Wallach als Sylvia
- Camille Rutherford als Gabrielle
- Mourad Boudaoud als Carlos
- Vincent Elbaz als Mathias
- Dominique Valadié als Martine, actrice de Chacun tout le monde
- Sting als Sting
- Sacha Bourdo als L'ingénieur du son
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Verfügbarkeit
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