La terra dei figli (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Cupellini |
|---|---|
| Genre | Science Fiction |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-07-01 |
| Einspielergebnis | 73.876 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (114 Stimmen) |
Worum es geht
Die Zivilisation ist untergegangen, die Ursache bleibt im Dunkeln. Ein Vater und sein vierzehnjähriger Sohn gehören zu den wenigen Überlebenden und hausen in einem Pfahlbau am Ufer eines Sees, ihr Alltag ist auf das nackte Überleben reduziert. Gesellschaft gibt es keine mehr, jede Begegnung mit anderen Menschen birgt Gefahr. Der Vater vertraut seine Gedanken einem Notizheft an, doch für den Jungen sind die Zeilen nur unlesbare Zeichen. Als der Vater stirbt, macht sich der Sohn auf eine ungewisse Reise, um jemanden zu finden, der ihm den Inhalt der Seiten erklären kann. Er sucht nach dem, was sein Vater wirklich empfand, und nach einer Vergangenheit, die er nie kannte.
Entstehungsgeschichte
Der 2021 entstandene Science-Fiction-Film stammt von Regisseur Claudio Cupellini. In den Hauptrollen sind Leon de La Vallée als Sohn sowie Paolo Pierobon, Maria Roveran und Fabrizio Ferracane zu sehen.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verzichtet auf die Erklärung des Weltendes und rückt stattdessen die Beziehung zwischen Vater und Sohn ins Zentrum – ein Kunstgriff, der das Science-Fiction-Szenario zu einer Rahmenhandlung für ein familiäres Drama macht. Dass der Sohn die Schrift seines Vaters nicht lesen kann, verweist auf einen Verlust von Wissen und Sprache, der über die reine Katastrophe hinausgeht: Die postapokalyptische Welt wird hier auch zu einem Ort, an dem Verständigung selbst zerbrochen ist. Die Reise des Jungen ist damit weniger äußere Suche als innere, eine Suche nach Deutung und Herkunft in einer entleerten Welt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,1 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Titel im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen ließe. Seit der Veröffentlichung sind vier Jahre vergangen, der Film reiht sich in ein Genre ein, das postapokalyptische Szenarien meist über Action oder Weltenbau erzählt, hier jedoch über eine reduzierte, auf zwei Figuren konzentrierte Erzählweise nähert.
Bilder





Besetzung & Stab
- Leon de La Vallée als Il figlio
- Paolo Pierobon als Il padre
- Maria Roveran als Maria
- Fabrizio Ferracane als Aringo
- Maurizio Donadoni als Lorenzo
- Franco Ravera als Matteo
- Alessandro Tedeschi als Il capo
- Valerio Mastandrea als Il boia
- Valeria Golino als La strega
- Michelangelo Dalisi
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Verfügbarkeit
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