La mujer de mi hermano (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ricardo de Montreuil |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-04 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (149 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zoe ist seit fast zehn Jahren mit Ignacio verheiratet, doch die Ehe hat ihre Leidenschaft verloren. Kinder haben die beiden bislang nicht, und Ignacio zeigt kaum Interesse an Naehe, ausser an festgelegten Terminen. Zoe findet sich stattdessen zu Gonzalo hingezogen, dem kuenstlerisch veranlagten Bruder ihres Mannes. Aus dieser Anziehung entwickelt sich ein Geflecht aus Verlangen, Eifersucht und Geheimnissen, das alle drei in einen gefaehrlichen Kreislauf aus Naehe und Verrat zieht. Als Zoe schwanger wird, geraet ihr Leben zusaetzlich aus dem Gleichgewicht, denn zugleich kommen Zweifel an Ignacios sexueller Orientierung auf. Die Geschichte legt damit ein Dreieck offen, das weniger von romantischer Erfuellung als von unterdrueckten Wahrheiten getragen wird.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2005 unter der Regie von Ricardo de Montreuil. In den Hauptrollen sind Bárbara Mori, Manolo Cardona, Christian Meier und Gaby Espino zu sehen. Er ordnet sich als Liebesfilm mit dramatischen Zuegen ein.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama zeigt sich hier weniger als romantische Erzaehlung denn als Studie ueber verdraengte Beduerfnisse innerhalb einer Familie. Dass die Geschichte auf drei Figuren konzentriert bleibt, verstaerkt die Enge der Situation: Zwei Brueder und eine Frau ergeben ein Beziehungsgefuege, in dem jede Handlung unmittelbare Folgen fuer alle Beteiligten hat. Die Schwangerschaft und die aufkommenden Zweifel an Ignacios Sexualitaet fuegen der ehelichen Krise eine zusaetzliche Ebene hinzu, die das Drama von einer reinen Affaerenerzaehlung zu einer Auseinandersetzung mit Identitaet und familiaeren Erwartungen macht. Die Anlage der Handlung setzt auf Zuspitzung statt auf leichte Unterhaltung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,5 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich dessen, was das Genre an Rueckmeldungen erhaelt. Seit dem Erscheinungsjahr 2005 sind mittlerweile zwei Jahrzehnte vergangen, was den Film in eine Phase des lateinamerikanischen Liebesdramas einordnet, die auf familiaere Verstrickungen und moralische Grauzonen setzte. Innerhalb dieser Stroemung liest sich die Geschichte als Beispiel dafuer, wie ein enges Figurenverhaeltnis genutzt wird, um Themen wie Begehren, Treue und verschwiegene Identitaet zu verhandeln, ohne dass die Bewertungszahl auf eine breite oder anhaltende Resonanz schliessen laesst.
Bilder



Besetzung & Stab
- Bárbara Mori als Zoe
- Manolo Cardona als Gonzalo
- Christian Meier als Ignacio
- Gaby Espino als Laura
- Beto Cuevas als Padre Santiago
- Bruno Bichir als Boris
- Angélica Aragón als Cristina
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Verfügbarkeit
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