La Mélodie - Der Klang von Paris (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rachid Hami |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-11-08 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (120 Stimmen) |
Worum es geht
Der Geiger Simon Daoud übernimmt einen neuen Posten: Er soll einer Schulklasse in einem tristen Pariser Vorort das Geigenspiel beibringen. Der Enthusiasmus hält sich in Grenzen, zumal Simons Unterrichtsstil streng und wenig geduldig ausfällt. Als das Projekt kurz vor dem Scheitern steht, gerät auch Simon selbst an seine Grenzen. Gleichzeitig zeigt sich, dass einige der Kinder ungeahntes Talent besitzen, allen voran der zurückhaltende Arnold. Am Horizont steht ein großer Traum der Klasse: ein Auftritt in der Pariser Philharmonie. Wie dieser Traum Wirklichkeit werden könnte, weiß Simon zu Beginn selbst nicht.
Entstehungsgeschichte
„La Mélodie – Der Klang von Paris“ entstand 2017 unter der Regie von Rachid Hami. In den Hauptrollen sind Kad Merad, Samir Guesmi, Renely Alfred und Tatiana Rojo zu sehen. Eine Altersfreigabe ist nicht ausgewiesen worden. Der Film ist als Drama mit komödiantischen Elementen angelegt.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama und Komödie deutet darauf hin, dass der Film ernste Themen wie soziale Ungleichheit und persönliches Scheitern mit leichteren, humorvollen Tönen verbindet. Die Konstellation aus einem strengen Lehrer und einer widerspenstigen Klasse folgt der Logik klassischer Bildungsgeschichten, in denen Konflikt und Annäherung zwei Seiten derselben Entwicklung sind. Dass mit Arnold eine einzelne Schülerfigur besonders hervorgehoben wird, lässt vermuten, dass sein persönlicher Weg neben dem Klassenschicksal einen eigenen erzählerischen Schwerpunkt bildet. Die Besetzung mit Kad Merad und Samir Guesmi in tragenden Rollen setzt auf ein Zusammenspiel erfahrener Darsteller mit den jüngeren Ensemblemitgliedern.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2017 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, was den Titel innerhalb des Genres sozialer Dramen mit musikalischem Schwerpunkt zu einem eher ruhig aufgenommenen Werk macht. Innerhalb der Bandbreite von Filmen über Musikpädagogik und benachteiligte Jugendliche reiht er sich als ein Beispiel unter mehreren ein, das seine Wirkung eher über die Figurenzeichnung als über äußere Dramatik entfaltet.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kad Merad als Simon Daoud
- Samir Guesmi als Farid Brahimi
- Renely Alfred als Arnold
- Tatiana Rojo als La mère d'Arnold
- Slimane Dazi als Le père de Samir
- Jean-Luc Vincent als Laurent
- Ginger Romàn als Marie Pagès
- Marc Brunet als Peretti
- Shirel Nataf als Yaël
- Anaïs Meiringer als Lola
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