La Fille du puisatier (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Daniel Auteuil |
|---|---|
| Genre | Liebesfilm, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-04-20 |
| Einspielergebnis | 13.194.167 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Patricia ist die älteste von sechs Töchtern des Brunnengräbers Pascal. Als sie den jungen Flieger Jacques kennenlernt, Sohn eines wohlhabenden Ladenbesitzers aus dem Dorf, entsteht zwischen beiden eine rasche, unbedachte Nähe. Am selben Tag, an dem Jacques an die Front aufbricht, wird ein Kind gezeugt. Zurück bleibt Patricia mit den Folgen dieser kurzen Liebe – und mit Felipe, einem Arbeiter ihres Vaters, der selbst um sie geworben hat, aber ihre Zuneigung nicht gewinnen konnte. Wie sich die Verstrickungen zwischen Familie, gesellschaftlicher Herkunft und Kriegsalltag weiter entwickeln, bleibt an dieser Stelle offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2011 unter der Regie von Daniel Auteuil, der auch die Rolle des Pascal übernahm. An seiner Seite stehen Àstrid Bergès-Frisbey als Patricia, Kad Merad und Sabine Azéma. Es handelt sich um einen Liebesfilm mit dramatischen Zügen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Liebesfilm und Drama zeigt sich schon in der Anlage der Geschichte: ein privates Gefühlsdrama, das vor dem Hintergrund eines historischen Umbruchs erzählt wird. Die Konstellation aus armer Brunnengräber-Familie, wohlhabendem Ladenbesitzer-Sohn und dem zurückgewiesenen Arbeiter Felipe legt einen klassenbedingten Konflikt an, der die Liebesgeschichte zusätzlich belastet. Dass der Krieg unmittelbar in das persönliche Schicksal der Figuren eingreift – der Aufbruch an die Front fällt mit der Zeugung eines Kindes zusammen –, deutet auf eine Erzählweise hin, die private Entscheidungen eng mit historischen Zwängen verknüpft. Die Besetzung mit vier Hauptfiguren aus unterschiedlichen sozialen Schichten unterstreicht diese Anlage als Beziehungsgeflecht, in dem Herkunft und Zugehörigkeit eine zentrale Rolle spielen.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutiertes Werk im Genre des historischen Liebesdramas einordnen. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind inzwischen deutlich mehr als zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an der überschaubaren Zahl der Stimmen grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb des Genres reiht sich der Film in eine Tradition von Vorkriegsdramen ein, die persönliche Schicksale mit gesellschaftlichen Umbrüchen verbinden, ohne dass sich daraus eine besondere Sonderstellung ableiten ließe.
Bilder








Besetzung & Stab
- Daniel Auteuil als Pascal Amoretti
- Àstrid Bergès-Frisbey als Patricia Amoretti
- Kad Merad als Félipe Rambert
- Sabine Azéma als Marie Mazel
- Jean-Pierre Darroussin als André Mazel
- Nicolas Duvauchelle als Jacques Mazel
- Émilie Cazenave als Amanda Amoretti
- Marie-Anne Chazel als Nathalie
- Jean-Louis Barcelona als Clerk
- Coline Bosso als Isabelle Amoretti, daughter of Pascal
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Verfügbarkeit
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