À la Carte! - Freiheit geht durch den Magen (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Éric Besnard |
|---|---|
| Genre | Historie, Komödie, Drama |
| Laufzeit | 112 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-08 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 8.356.097 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (314 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Frankreich im 18. Jahrhundert. Das Ansehen eines Adelshauses hängt vor allem davon ab, was auf seiner Tafel serviert wird. Zu Beginn der Französischen Revolution ist feine Küche noch ein Vorrecht der Aristokratie, und ein guter Koch ist für seinen Dienstherrn ein Aushängeschild.
Manceron ist ein solcher Koch, begabt und leidenschaftlich. Doch der Herzog von Chamfort entlässt ihn, und mit der Stelle verliert Manceron auch die Freude am Kochen. Er zieht sich in sein Landhaus zurück. Dort begegnet er der geheimnisvollen Louise, und diese Bekanntschaft bringt ihn allmählich wieder auf die Beine. Beide hegen Groll gegen den Herzog, und aus diesem gemeinsamen Wunsch nach Vergeltung entsteht ein kühner Plan: Sie wollen das allererste Restaurant Frankreichs gründen.
Entstehungsgeschichte
Éric Besnard führte bei diesem Film Regie, der 2021 herauskam. Die Besetzung umfasst Isabelle Carré, Grégory Gadebois, Benjamin Lavernhe und Guillaume de Tonquédec. Ohne Altersbeschränkung freigegeben, richtet sich der Film an Zuschauer jeden Alters.
Hinter den Kulissen
Historie, Komödie und Drama greifen hier ineinander. Der historische Rahmen liefert den Umbruch einer Epoche, in der Privilegien ins Wanken geraten. Die Komödie zeigt sich in der Idee, ausgerechnet mit einem Gasthaus gegen einen Herzog anzutreten. Das Drama liegt in Mancerons Verlust und in der Frage, wie er seine Berufung wiederfindet.
Das Essen erweist sich als überraschend politisches Thema. Wenn gute Küche ein Vorrecht des Adels ist, dann bedeutet ein Restaurant, das allen offensteht, einen kleinen Umsturz im Alltag. Der deutsche Titel greift diesen Gedanken auf, indem er Freiheit und Magen in einen Zusammenhang stellt. Die Geschichte verbindet so die persönliche Rache zweier Menschen mit dem großen Wandel ihrer Zeit.
Einordnung & Wirkung
Eine Bewertung von 6,9 von 10 spricht für ein Publikum, das dem Film mit deutlichem Wohlwollen begegnet. Die Zahl der Stimmen liegt im dreistelligen Bereich und bleibt damit überschaubar.
Der Film liegt 5 Jahre zurück. Unter den historischen Filmen nimmt dieser eine eher leichte, genussvolle Position ein. Er erzählt Geschichte nicht über Schlachten oder Hofintrigen, sondern über Töpfe, Rezepte und die Frage, wer an einem gedeckten Tisch Platz nehmen darf.
Bilder








Besetzung & Stab
- Isabelle Carré als Louise
- Grégory Gadebois als Pierre Manceron
- Benjamin Lavernhe als The Duke of Chamfort
- Guillaume de Tonquédec als Hyacinthe
- Christian Bouillette als Jacob
- Lorenzo Lefèbvre als Benjamin Manceron
- Marie-Julie Baup als The Marquise de Saint-Genet
- Laurent Bateau als Dumortier
- Félix Fournier als Clerk
- François de Brauer als Marquis Frigoli
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Verfügbarkeit
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