L'ultima volta che siamo stati bambini (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Claudio Bisio |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 106 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-10-12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (136 Stimmen) |
Worum es geht
Rom im Sommer 1943: Während echte Bomben fallen, spielen vier Kinder Krieg. Italo ist der Sohn eines Federale, Cosimo hat einen inhaftierten Vater und ständigen Hunger, Vanda ist Waise und gläubig, Riccardo stammt aus einer wohlhabenden jüdischen Familie. Sie sind grundverschieden, ohne es wirklich zu begreifen, und schließen einen Freundschaftspakt, der sich als stärker erweisen soll als die historischen Gräben, die Europa in dieser Zeit zerreißen. Als Riccardo am 16. Oktober zusammen mit über tausend Menschen aus dem römischen Ghetto von den Deutschen abgeholt wird, glauben die drei zurückgebliebenen Freunde durch Italos Vater zu wissen, wohin man ihn gebracht hat. Um ihrem "Spuckpakt" treu zu bleiben, brechen sie heimlich auf, um die Deutschen zur Freilassung ihres Freundes zu bewegen. Aus einem ihrer erfundenen Spiele wird bittere Realität, als die Kinder allein durch ein von Krieg erschöpftes Italien reisen, vorbei an versprengten Soldaten, Deserteuren, deutschen Besatzern und einer hungernden Bevölkerung.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2023 unter der Regie von Claudio Bisio. In den zentralen Rollen sind Alessio Di Domenicantonio, Vincenzo Sebastiani, Carlotta De Leonardis und Lorenzo McGovern Zaini zu sehen, die die vier Kinder verkörpern, um deren Freundschaft und Aufbruch sich die Geschichte dreht.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Drama, Komödie und Abenteuer deutet an, wie der Film seinen historischen Stoff angeht: kindliche Perspektive und kindliches Spiel treffen auf die reale Gewalt der Deportationen und des Kriegsalltags. Dass die Besetzung ausschließlich aus jungen Darstellern besteht, verlagert das Geschehen konsequent auf die Ebene der Kinder, durch deren Augen die Erwachsenenwelt mit ihren Ideologien und Grausamkeiten wahrgenommen wird. Die Aufteilung der vier Figuren nach sozialer und religiöser Herkunft macht die Geschichte zu einer Erzählung über Unterschiede, die im Spiel zunächst keine Rolle spielen, durch die Deportation aber unausweichlich werden.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch schmalen Bewertungsbasis lässt sich der Film bislang keiner breiten Publikumsresonanz zuordnen, wohl aber einer soliden Zustimmung im bisherigen Kreis der Bewertenden. Seit dem Erscheinungsjahr 2023 ist der zeitliche Abstand gering, der Titel reiht sich in die Tradition von Kriegserzählungen aus Kinderperspektive ein, ohne dass sich daraus weitere Aussagen über seine Stellung im Genre treffen lassen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Alessio Di Domenicantonio als Cosimo
- Vincenzo Sebastiani als Italo
- Carlotta De Leonardis als Vanda
- Lorenzo McGovern Zaini als Riccardo
- Federico Cesari als Vittorio
- Marianna Fontana als Suor Agnese
- Claudio Bisio als Federale
- Antonello Fassari als Nonno Cosimo
- Michel Berinucci als Guardia (voice)
- Andrea Ferrante als Padre coppia orfanotrofio
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Verfügbarkeit
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