Küss den Frosch (2009)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Ron Clements |
|---|---|
| Genre | Animation, Liebesfilm, Fantasy, Familie |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2009-12-08 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 105.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 270.997.378 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (6.285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New Orleans in den zwanziger Jahren: Tiana arbeitet in zwei Lokalen gleichzeitig und spart auf ein eigenes Restaurant. Ihre Freundin Charlotte gibt einen Ball für Prinz Naveen, der mittellos angereist ist und vom Voodoo-Mann Dr. Facilier in einen Frosch verwandelt wird.
Naveen hält Tiana in ihrem Ballkleid für eine Prinzessin und bittet um einen Kuss, der ihn zurückverwandeln soll. Der Kuss wirkt in die andere Richtung: Tiana wird ebenfalls zum Frosch. Gemeinsam geht es in die Sümpfe von Louisiana, zu einem trompetenden Alligator, einem verliebten Glühwürmchen und einer Voodoo-Priesterin, die den Fluch lösen könnte.
Entstehungsgeschichte
Nach der Übernahme von Pixar hatte Disney die Entscheidung, die klassische Zeichentrickanimation einzustellen, wieder rückgängig gemacht. John Musker und Ron Clements, die Regisseure von "Arielle" und "Aladdin", kehrten dafür ins Studio zurück.
Für die Arbeit am Stoff verbrachten sie zehn Tage in Louisiana. New Orleans wurde als Schauplatz gewählt, wie sie sagten, als Verbeugung vor der Geschichte der Stadt und wegen ihrer eigenen Magie.
Hinter den Kulissen
Schon die ersten Ankündigungen lösten Kritik aus, besonders in afroamerikanischen Medien: Der ursprüngliche Name der Heldin, "Maddy", galt als anstößig, ihre zunächst vorgesehene Tätigkeit als Zimmermädchen wurde ebenso beanstandet wie der Schauplatz kurz nach dem Hurrikan Katrina. Disney reagierte, änderte den Arbeitstitel "The Frog Princess" in "The Princess and the Frog" und machte aus der Figur eine Kellnerin mit eigenem Geschäftsziel.
Randy Newman schrieb die Musik, stark vom Jazz der Stadt geprägt. Die Animation orientierte sich erklärtermaßen an älteren Disney-Filmen wie "Susi und Strolch" (1955) und "Bambi" (1942).
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 271 Millionen Dollar ein — für Disney-Verhältnisse zu wenig, um die Rückkehr zum Zeichentrick dauerhaft zu tragen.
Die Kritik lobte die handgezeichnete Machart, sah den Film aber nicht auf der Höhe der Disney-Renaissance der neunziger Jahre. Es gab drei Oscar-Nominierungen und drei Annie Awards. Bemerkenswert bleibt die Hauptfigur: eine Disney-Heldin, die nicht von einem Prinzen träumt, sondern von einem eigenen Betrieb, und die den größten Teil ihres Films als Frosch verbringt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Anika Noni Rose als Tiana (voice)
- Bruno Campos als Prince Naveen (voice)
- Jim Cummings als Ray (voice)
- Michael-Leon Wooley als Louis (voice)
- Keith David als Dr. Facilier (voice)
- Jennifer Cody als Charlotte (voice)
- Peter Bartlett als Lawrence (voice)
- Jenifer Lewis als Mama Odie (voice)
- Oprah Winfrey als Eudora (voice)
- John Goodman als "Big Daddy" La Bouff (voice)
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Verfügbarkeit
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