Königliche Hochzeit (1951)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Stanley Donen |
|---|---|
| Genre | Musik, Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1951-03-08 |
| Budget | 1.700.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.900.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (118 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Tom und Ellen Bowen sind Geschwister und ein eingespieltes Tanz- und Gesangsduo, das in New York auf der Bühne steht. Als ihre Show endet, verschafft ihnen ihr Agent Auftritte in London, ausgerechnet zur Zeit einer königlichen Hochzeit. Auf der Schiffsreise nach England und danach in London verändert sich für beide mehr als nur der Auftrittsort: Ellen, die hinter ihrer unschuldigen Fassade durchaus ein Herz für mehrere Männer hat, verliebt sich in Lord John Brindale und vernachlässigt darüber die gemeinsamen Proben. Tom wiederum lernt bei Vorsprechen und Engagements in London die junge Ann kennen und verliebt sich seinerseits. Am Ende stehen die Geschwister vor der Frage, ob ihre Gefühle mit dem gemeinsamen Bühnenleben überhaupt noch vereinbar sind.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1951 unter der Regie von Stanley Donen. In den Hauptrollen sind Fred Astaire als Tom und Jane Powell als Ellen zu sehen, an ihrer Seite Peter Lawford als Lord John Brindale und Sarah Churchill als Ann.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Musikfilm, Komödie und Liebesfilm ist hier eng verzahnt: Die Handlung nutzt die Songnummern nicht als Beiwerk, sondern koppelt sie an den Konflikt der Geschwister zwischen Beruf und Gefühl. Dass gleich zwei parallele Liebesgeschichten erzählt werden, gibt der Handlung eine gespiegelte Struktur, in der Ellens impulsivere Art und Toms zurückhaltendere Suche nach Nähe gegeneinandergestellt werden. Der Hintergrund der königlichen Hochzeit dient dabei eher als festlicher Rahmen und Anlass für die Reise als als eigenständiger Erzählstrang.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,4 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit diskutierter Titel einordnen, sondern eher als Werk, das bislang nur von einem kleineren Kreis bewertet wurde. Seit seiner Entstehung 1951 sind mittlerweile viele Jahrzehnte vergangen, was ihn deutlich in die frühe Phase des klassischen Musicalfilms mit Tanz- und Gesangsnummern einordnet. Innerhalb dieses Genres steht er mit seiner Doppelhandlung um zwei Geschwister und ihre jeweiligen Liebesgeschichten für eine Variante, die das Tanzpaar-Motiv um eine familiäre Beziehung erweitert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Fred Astaire als Tom Bowen
- Jane Powell als Ellen Bowen
- Peter Lawford als John Brindale
- Sarah Churchill als Anne Ashmond
- Keenan Wynn als Irving Klinger / Edgar Klinger
- Albert Sharpe als James Ashmond
- Henri Letondal als Purser (uncredited)
- Viola Roache als Sarah (uncredited)
- Bess Flowers als Backstage Guest (uncredited)
- Mae Clarke als Telephone Operator #1 (uncredited)
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Verfügbarkeit
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