Kinder des Zorns (1984)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Fritz Kiersch |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1984-03-09 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 800.000 $ |
| Einspielergebnis | 14.568.989 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.171 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der amerikanischen Einöde gerät das Paar Burt und Vicky in eine Lage, die sich zunächst nur als Missgeschick darstellt: Auf der Straße finden sie während der Fahrt die Leiche eines Jungen. Sie nehmen den Toten mit, um ihn in der nächsten Stadt für weitere Untersuchungen abzugeben.
Dort stellen sie fest, dass das normale Leben keine Rolle mehr spielt. Die Kinder des Örtchens haben das Regiment übernommen, Erwachsene gibt es keine mehr. Der Nachwuchs bildet eine geschlossene Gemeinschaft mit klar festgelegten Regeln. Nur Sarah und Job scheinen anders zu sein, weshalb Burt und Vicky versuchen, die beiden aus der Stadt zu bringen — und sich damit den tödlichen Zorn der Anführer Isaac und Malachai zuziehen.
Entstehungsgeschichte
Für die Regie stand Fritz Kiersch, das Erscheinungsjahr ist 1984. Peter Horton und Linda Hamilton führen die Besetzung an, ergänzt von R.G. Armstrong und John Franklin. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller greifen hier ineinander, weil die Bedrohung nichts Verstecktes hat. Wer die Macht hält, ist von Anfang an sichtbar; unklar bleibt nur, wie weit die Gemeinschaft zu gehen bereit ist. Das verschiebt die Spannung vom Auflösen eines Rätsels auf das Aushalten einer Lage.
Der eigentliche Kunstgriff liegt in der Umkehrung der Ordnung. Kinder sind in Erzählungen üblicherweise die Schutzbedürftigen; hier stellen sie das Regelwerk auf und setzen es durch. Dass mit Sarah und Job zwei von ihnen ausscheren, hält die Umkehrung davon ab, absolut zu werden, und gibt den Erwachsenen eine Aufgabe, die über das eigene Überleben hinausgeht. Der leere Ort in der Einöde tut das Übrige: keine Nachbarn, keine Behörde, keine Hilfe.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,7 von 10 Punkten bei einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen fällt das Urteil verhalten aus und bleibt knapp unter der Mitte. 42 Jahre nach dem Erscheinen bleibt vor allem das Bild einer Kindergemeinschaft ohne Erwachsene haften, das den Film innerhalb des Horrorgenres deutlich von Monster- und Geistergeschichten abgrenzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Peter Horton als Burton Stanton
- Linda Hamilton als Vicky
- R.G. Armstrong als Diehl
- John Franklin als Isaac Chroner
- Courtney Gains als Malachai
- Anne Marie McEvoy als Sarah
- Robby Kiger als Job
- Julie Maddalena als Rachel
- Jonas Marlowe als Joseph
- John Philbin als Amos
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Verfügbarkeit
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