Kinder des Himmels (1997)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | مجید مجیدی |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1997-08-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 180.000 $ |
| Einspielergebnis | 925.402 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (747 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ali lebt mit seiner Familie in einem armen Viertel von Teheran. Eines Tages bringt er die Schuhe seiner kleinen Schwester Zahra zum Schuster, verliert das Paket aber auf dem Rückweg. Zu Hause traut er sich nicht, den Eltern davon zu erzählen: Sie sind arm und haben kaum genug Geld, um die Miete zu bezahlen.
Zahra ist bereit, das Geheimnis für sich zu behalten, in Pantoffeln zur Schule gehen will sie jedoch nicht. Also einigen sich die Geschwister darauf, Alis Turnschuhe zu teilen. Zahra trägt sie am Vormittag, Ali am Nachmittag. Aus dieser einfachen Abmachung erwächst der ganze Film, denn jeder Schulweg, jede Übergabe und jede Verspätung hängt nun an einem einzigen Paar Schuhe.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 1997, Regie führte مجید مجیدی. Vor der Kamera stehen Amir Farrokh Hashemian und Bahare Seddiqi als Geschwisterpaar, dazu Nafise Jafar-Mohammadi und رضا ناجی. Als Drama und Familienfilm trägt er keine Altersbeschränkung und ist ohne Freigabegrenze zugänglich.
Hinter den Kulissen
Die Verbindung von Drama und Familie beschreibt die Anlage genau. Der Konflikt bleibt klein und alltäglich, seine Wucht bezieht er aus den Verhältnissen: Ein verlorenes Paar Schuhe ist in einem Haushalt, in dem die Miete knapp ist, kein Missgeschick, sondern ein Problem ohne Ausweg. Dass beide Hauptrollen mit Kindern besetzt sind, verschiebt die Perspektive konsequent auf Augenhöhe der Geschwister. Erzählt wird aus ihrer Sicht, und die Erwachsenen erscheinen vor allem als Instanz, vor der etwas verborgen werden muss. Das Geheimnis zwischen Bruder und Schwester wird so zum eigentlichen Antrieb.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem, was die meisten Titel erreichen, und das bei einer Stimmenbasis, die noch im dreistelligen Bereich bleibt. Ein solches Verhältnis deutet auf ein Publikum, das den Film nicht zufällig sieht, sondern gezielt aufsucht. 29 Jahre nach dem Erscheinen wirkt die Erzählweise unverändert schlicht, und gerade diese Schlichtheit hält den Stoff zugänglich.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amir Farrokh Hashemian als Ali
- Bahare Seddiqi als Zahra
- Nafise Jafar-Mohammadi als Roya
- Reza Naji als Ali's Father
- Fereshte Sarabandi als Ali's Mother
- Kamal Mirkarimi als Assistant
- Behzad Rafi als Trainer
- Dariush Mokhtari als Ali's Teacher
- Mohammad-Hasan Hosseinian als Roya's Father
- Masume Dair als Roya's Mother
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Verfügbarkeit
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