Keine Zeit für Heldentum (1955)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Ford |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Kriegsfilm |
| Laufzeit | 123 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1955-07-10 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 7 (185 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Frachtschiff der US-Marine kreuzt im Pazifik, weit entfernt von jeder Front des Zweiten Weltkriegs. An Bord verbringt Mister Roberts seine Tage mit Routinearbeit und dem einen Wunsch, endlich von diesem Schiff wegzukommen und dorthin versetzt zu werden, wo tatsächlich etwas geschieht. Der Kapitän jedoch, ein kleinlicher Despot, verweigert ihm beharrlich die nötige Unterschrift unter den Versetzungsantrag. Dazu kommt Ensign Pulver, der sich mit allen Mitteln vor Arbeit drückt und über seine Verhältnisse lebt, während Roberts und die Mannschaft sich in einem fortwährenden, oft kleinlichen Machtkampf mit dem Kommando aneinander reiben.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1955 unter der Regie von John Ford und vereint Komödie, Drama und Kriegsfilm in einem Werk. Die Hauptrollen tragen Henry Fonda als Mister Roberts, James Cagney als der Kapitän, William Powell sowie Jack Lemmon als Ensign Pulver. Freigegeben ist er ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Kriegsfilm verschiebt den Blick auf den Kriegsalltag: Statt Schlachten zeigt die Geschichte Langeweile, Hierarchiestreit und den zermürbenden Stillstand eines Schiffs, das nie dort ankommt, wo etwas passiert. Die Besetzung mit vier prägnanten männlichen Hauptfiguren – dem unruhigen Idealisten, dem tyrannischen Vorgesetzten, einem weiteren erfahrenen Darsteller und dem trägen Trittbrettfahrer – legt eine Konstellation an, die auf Reibung zwischen unterschiedlichen Haltungen zu Pflicht, Ehrgeiz und Bequemlichkeit setzt. Der Konflikt entzündet sich weniger an großen Ereignissen als an alltäglichen Kleinigkeiten, was dem Stoff seinen tragikomischen Grundton gibt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,0 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen steht der Film solide da, ohne dass sich daraus eine breite, aktuelle Diskussion ablesen ließe. Seit seiner Entstehung 1955 sind 70 Jahre vergangen, was ihn in eine Phase des Kriegsfilms einordnet, die den Zweiten Weltkrieg nicht mehr aus unmittelbarer zeitlicher Nähe, sondern bereits mit einem gewissen erzählerischen Abstand betrachtete. Innerhalb des Genres nimmt er mit seiner Mischung aus Situationskomik und ernsteren Untertönen eine eigene Position ein, die sich von reinen Schlachtenfilmen deutlich unterscheidet.
Bilder





Besetzung & Stab
- Henry Fonda als Lieutenant Roberts
- James Cagney als Captain Morton
- William Powell als Doc
- Jack Lemmon als Ensign Frank Pulver
- Betsy Palmer als Lieutenant Ann Girard
- Ward Bond als Dowdy
- Philip Carey als Mannion
- Nick Adams als Reber
- Perry Lopez als Rodrigues
- Ken Curtis als Dolan
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Verfügbarkeit
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