Keine Sorge, mir geht's gut (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philippe Lioret |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-09-06 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (614 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Als Lili aus dem Urlaub zurückkommt, erfährt sie von ihren Eltern, dass ihr Zwillingsbruder Loïc nach einem heftigen Streit mit dem Vater das Haus verlassen hat. Er meldet sich nicht, und Lili setzt sich fest, dass ihm etwas zugestoßen sein muss. Die Sorge frisst sie auf, sie hört auf zu essen, magert ab und kommt schließlich ins Krankenhaus, ohne dass sich ihr Zustand bessert. Erst ein Brief von Loïc ändert etwas: Er entschuldigt sich für sein Schweigen, berichtet, dass er von Stadt zu Stadt zieht und sich mit Gelegenheitsarbeiten durchschlägt, und macht dem Vater das enge Leben zum Vorwurf, das dieser der Familie auferlegt habe. Zurückkehren will er nicht. Lili erholt sich, verlässt die Klinik und macht sich auf die Suche nach ihm.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Philippe Lioret bei dem 2006 erschienenen Film. Mélanie Laurent spielt Lili, an ihrer Seite sind Kad Merad, Isabelle Renauld und Julien Boisselier zu sehen. Bereits Zuschauer ab sechs Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Der Stoff kommt ohne ein zweites Genre aus, und das passt zu seiner Anlage: ein Drama, das seine Bewegung fast ausschließlich aus einer Abwesenheit bezieht. Die zentrale Figur reagiert auf jemanden, der nicht im Bild ist, und ihr Körper wird zum Austragungsort dieser Reaktion. Dass die Verbindung eine Zwillingsbeziehung ist, verschiebt das Gewicht zusätzlich, weil die Trennung nicht nur als Verlust, sondern als Bruch einer Selbstverständlichkeit erscheint. Der Konflikt mit dem Vater bleibt im Hintergrund präsent und erklärt die Fluchtbewegung, ohne sie zu rechtfertigen.
Einordnung & Wirkung
7,2 von 10 Punkte sind ein deutlich freundlicher Wert, auch wenn er auf einer noch schmalen Bewertungsbasis ruht. Zwanzig Jahre nach dem Erscheinen wirkt der Film unverbraucht, weil er ohne auffällige Zeitmarken auskommt. Im Familiendrama gehört er zu den zurückhaltenden Arbeiten, die ihre Wirkung aus dem Warten und nicht aus der Eskalation gewinnen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mélanie Laurent als Élise 'Lili' Tellier
- Kad Merad als Paul Tellier
- Isabelle Renauld als Isabelle Tellier
- Julien Boisselier als Thomas aka 'Grenouille'
- Aïssa Maïga als Léa
- Simon Buret als Antoine, Loïc's friend
- Christophe Rossignon als Hallway teacher
- Thibault de Montalembert als Psychiatrist
- Éric Herson-Macarel als First teacher
- Emmanuel Courcol als Doctor from Vigneux
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Verfügbarkeit
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