Kein Mann für leichte Stunden (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Eléonore Pourriat |
|---|---|
| Genre | Komödie, Fantasy |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-04-13 |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.035 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Er ist kein einfacher Mann, und er ist nicht nur ein Mann, sondern auch ein Chauvinist. Eines Tages traut er seinen Augen nicht: Er wacht in einer Welt auf, in der die Frauen das starke Geschlecht sind. Gefangen in einem Paralleluniversum, findet er sämtliche Rollen vertauscht vor und muss sich durchboxen, um gegen die ungewohnte Dominanz der Frauen zu bestehen. Dabei legt er sich ausgerechnet mit einer Schriftstellerin an, die es faustdick hinter den Ohren hat. Aus der Vertauschung folgt kein Lehrstück, sondern eine Versuchsanordnung, in der der Protagonist erlebt, was er zuvor selbst verteilt hat.
Entstehungsgeschichte
Eléonore Pourriat übernahm die Regie bei dem Film, der 2018 herauskam. In den tragenden Rollen sind Vincent Elbaz, Marie-Sophie Ferdane, Pierre Bénézit und Blanche Gardin besetzt.
Hinter den Kulissen
Komödie und Fantasy bilden hier ein zweckmäßiges Paar. Die Fantasy liefert allein den Kunstgriff — den Wechsel in eine gespiegelte Welt —, alles Weitere trägt die Komödie. Solche Anlagen leben davon, dass die vertauschte Ordnung im Detail durchgehalten wird: nicht die große Erklärung wirkt, sondern die beiläufige Geste, die plötzlich anders verteilt ist. Dass die Hauptfigur als Chauvinist eingeführt wird, macht sie zum denkbar schlechtesten Reisenden in dieser Welt und damit zum brauchbarsten Beobachter. Auch die Wahl der Gegenspielerin ist folgerichtig: Eine Schriftstellerin verfügt über die Sprache, in der die neue Ordnung beschrieben wird, und ist dem Ankömmling schon dadurch überlegen. Dass er sich durchboxen muss, kehrt zudem eine Redewendung um, die sonst als Lob für Durchsetzungskraft gilt.
Einordnung & Wirkung
Aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen ergibt sich eine Durchschnittsbewertung von 6,2 von 10 — ein mittlerer Wert, wie ihn Komödien mit klarer These häufig erreichen, weil sie ihr Publikum teilen. Acht Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für die satirische Spielart der Rollentauschkomödie, die ihr Thema nicht nebenbei behandelt, sondern zum Bauprinzip macht.
Bilder



Besetzung & Stab
- Vincent Elbaz als Damien
- Marie-Sophie Ferdane als Alexandra Lamour
- Pierre Bénézit als Christophe
- Blanche Gardin als Sybille
- Christèle Tual als Annie
- Rémi Gérard als Samuel
- Olivier Pajot als Damien's Father
- Moon Dailly als La Coach
- Marie-Lorna Vaconsin als School Teacher #1
- Maïe Degove als School Teacher #2
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Verfügbarkeit
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